In der 7. Runde der Bezirksoberliga ging für die Zweite nach Borken, ebenfalls gegen die Zweite. Und die Heidener waren sehr motiviert und kämpften um jeden halben Punkt, gut 4,5 Stunden lang.
Direkt druckvoll war der Start von Tobias, der mit Schwarz früh durch eine taktische List einen Bauern gewann. In der Folge verhinderte sein Läufer die kurze Rochade seines Gegners. Als dieser dann „endlich“ zumindest lang rochieren konnte, war dies dann der Anfang von Ende, denn Tobias imitierte einen wunderschönen Königsangriff und gewann.
Insgesamt sah es nach etwa zwei Stunden ganz gut aus, so dass Markus sich in ausgeglichener Stellung mit seinem Gegner auf Remis einigte. Thema dieser Partie war die „richtige Aufstellung der Leichtfiguren.“
Alexander hatte im Mittelspiel mit seiner Dame auf a7 einen Bauern erobert, und so ging es dann auch ins Turmendspiel. Hier verteidigte sein Gegner sehr umsichtig, so dass es am Ende auch hier eine Punkteteilung gab..
Ebenfalls Remis endete die Partie von Sebastian, Hier gab es ein sehr spannendes Mittelspiel. Da wird die häusliche Analyse zeigen, ob da nicht evtl. ein taktisch gewinnbringender Schlag möglich gewesen wäre..
Die endgültige Beruhigung für Heiden besorgte dann Thomas. Er hatte zwar materiellen Vorteil , doch der auf die zweite Reihe vorgerückte Bauer seines Gegners musste sehr ernst genommen werden. Aber Thomas spielt in dieser Saison sehr abgeklärt und wickelte die Partie souverän ab und brachte Heiden so mit 3,5 zu 1,5 in Führung.
Etwas überraschend war es dann Norbert, der den Mannschaftssieg dann sicherte. Überraschend deshalb, weil er nahezu die ganze Partie lang extrem passiv stand. („Soll noch einer sagen, ich würde mich passiv aufbauen“ so der grinsende Kommentar von Frank). Doch am Ende bewies Norbert sein Endspielverständnis und so gewann er diese Partie.
Franks Gegner hat in der Eröffnung einen Doppelbauer auf der a-Linie in Kauf genommen Dadurch versprach er sich aktives Gegenspiel auf der b Linie. Doch, nachdem Frank mit Weiß seinen Läufer auf c7 zog, wurde es plötzlich eng für die schwarze Dame, was der Gegner nur unter Verlust zweier Bauern zu verhindern wusste. Frank braucht zwar lange, doch die schwarzen Türme und vor allem der Läufer auf b7 „warteten nur“, ob Frank einen Weg zu Sieg finden würde. Dieses gelang, mit dem Schönheitsfehler, das schön vorbereitete Matt auszulassen. (er hatte schnell gezogen und eine gewinnbringende Abwicklung gewählt).
Als letztes spielte dann noch Dirk. Er knetete und knetete am Königsflügel, ohne Gefahr zu laufen, dass sein Gegner Gegenspiel generieren konnte, (so zumindest der Eindruck, doch die Engine zeigte, dass sein Gegner sehr wohl hätte den Spieß umdrehen können.) Doch am Ende der Partie harmonierten Dirks Türme und sein Springer perfekt und zwangen sein Gegner schließlich zur Aufgabe.
Somit stand der 6,5 zu 1,5 Sieg fest. (5 Siege und drei Remis).

