• 18. Oktober 2026

Heiden III mit zweiter Niederlage!

Auch am zweiten Spieltag der Bezirksoberliga musste die Dritte auf einige Spieler verzichten. Erfreulicherweise gelang es trotzdem, mit acht Spielen anzutreten. Gegner war Rheine II.

Der Autor dieses Berichtes hat nur wenige Partien verfolgen können und so kann auch nur punktuell berichtet werden, so hat er ausgerechnet von den Verlustpartien nichts mitbekommen und so ist eine genaue Einschätzung des Mannschaftskampfes schwer.

Als erstes endete die Partie am Spitzenbrett. Hier spielte Michael. Remis lautete das Ergebnis. Doch wer nun glaubt, es sei sich vielleicht nach wenigen Zügen auf Remis geeinigt worden, weit gefehlt, Es war eine sehr taktisch geprägte Partie, die davon lebte, dass Michaels Gegner noch nicht rochiert hatte, dafür aber Übergewicht am Damenflügel hatte.

Am zweiten Brett remisierte Adrian. Beide waren jeweils von ihrer eignen Stellung nicht restlos überzeugt und waren daher mit dem Ergebnis zufrieden.

Auch am dritten Brett endete die Partie mit Remis. „Ich bin richtig geschlaucht von der Partie“, so in etwa kommentierte Ralf das Ende. Er hatte einen fast typischen Königsinder gespielt, allerdings wurden zahlreiche Figuren getauscht, was die Einschätzung der Partie aber nicht einfacher machte.

Manfred spielte am vierten Brett. Auch diese Partie endete Remis. Sein Gegner hatte zwar eine Bauernschwäche, hielt seine Stellung aber dennoch geschlossen.

Am 5. Brett musste Jupp sich geschlagen geben.

Die Partie am 6. Partie gehört zu jenen Partien, deren Analyse mit der Engine bestimmt lohnt. Niklas, gehandicapt durch einen Zeitnachteil, weil viele Staus seine Anfahrt erschwerte, agierte gewohnt aktiv, sein Gegner aber nicht minder, dementsprechend spannend die Partie und unklar auch die Schlussstellung, in der Niklas aufgrund des Zeit Nachteils nur wenig Zeit hatte, über das Remis Gebot nachzudenken, was er dann annahm auch aufgrund des wahrscheinlichen folgenden Endspiels mit ungleichfarbigen Läufern.

Die letzte Partie der dritten Mannschaft spielte Sebastian. Schließlich reichte er seinem Gegner die Hand und gab auf.

Auch am 8 Brett gab es eine Niederlage. Hier war dankenswerter Weise Karin eingesprungen..

Somit hieß es am Ende zwischen Heiden III und Rheine II 2,5 zu 5,5.

  • 17. Oktober 2026

Die Zweite mit souveränen Heimsieg!!

Nach dem Auswärtssieg in der ersten Runde gegen die Dritte in Heiden, stand nun das echte erste Heimspiel auf dem Programm und Rochade Emsdetten III reiste an.

Auch diesmal war es Norbert, der als erstes punktete, doch diesmal erspielte er sich den Sieg. Er ließ seine Springer so lange hüpfen, bis der erste plötzlich auf f7 einschlug. Dies bedeutete nicht nur ein Bauerngewinn, sondern der Schutz des gegnerischen Königs war dahin. Norbert „legte sich seinen Gegner nun zu Recht“ und gewann so souverän seine Partie.

„Er hat mich einfach überspielt“, so lautete das etwas frustrierte Fazit von Thomas am Ende seiner Partie. Thomas hatte zwar mit seinem Turm die a-Linie unter Kontrolle, wurde dann aber ausgekontert. Er verlor seinerseits den c-Bauern. Anschließend zeigte sein Gegner, wie man Endspiele souverän gewinnt.

An den anderen Brettern war das gewohnt erfreuliche kämpferische Treiben zu beobachten. Dennoch einigte sich nach leichten positionellen Vorteilen Sebastian mit seinem Gegner auf Remis.

Ebenfalls Remis endete die Partie seines Bruders Alexander. Diese Partie fand dann vor allem im Nachgang die meiste Beachtung und wurde intensive analysiert, zunächst interessanter Weise an zwei Brettern, an dem einen Brett die Heidener Fraktion und an dem andern Brett die Emsdettener Fraktion. Erst viel später analysierten dann Alexander und seine Gegnerin gemeinsam. Und vor lauter Analyse hätte seine Gegnern beinahe ihre Mitfahrgelegenheit nach Hause verpasst. All das zeigt wohl, wie vielschichtig die Partie war. Und so folgt bestimmt für beide die nächste Analyse mit der Engine.

Dirk war es dann, der Heiden in Führung brachte. Sein Gegner hatte im Übergang von der Eröffnung zum Mittelspiel seine Bauernstruktur etwas vernachlässigt. Dies nutzte Dirk zum Angriff auf die schwachen Bauern aus. Der Gegner versuchte alles, sie zu retten, doch plötzlich stieg Dirk mit seinem Läufer auf e2 ein und der Turm auf f1 war gefangen. Diesen Vorteil ließ sich Dirk nicht mehr nehmen, auch weil Dirk die taktischen Manöver seines Gegners gekonnt erwiderte und so immer mehr Material gewann.

Danach folgte die Szene des Tages. Markus hatte Bereitschaft und musste während der Partie erreichbar sein, was auch mit Emsdetten und seinem Gegner abgesprochen war. Und so passierte es, dass er plötzlich weg musste. Markus bot seinem Gegner daraufhin Remis. Zu diesem Zeitpunkt stand Markus zwar besser, aber in Anbetracht dessen, dass Emsdetten zurücklag, hätte es niemand dem Gegner übel nehmen können und dürfen, wenn dieser das Remis Gebot abgelehnt hätte und so gewonnen hätte. Aber er nahm das Remis Gebot ein, absolut nicht selbstverständlich und absolut erwähenswert.

Somit stand es nun 3,5 zu 2,5 für Heiden. „Die Zeit wird echt zum Problem“, so wurde über Franks Partie gesprochen. „Das ist doch normal“, witzelte Dirk. Doch nicht Frank hatte die Zeitprobleme sondern sein Gegner. Das Mittelspiel war sehr verwickelt, weil fasst bei jedem Zug berechnet werden musste, ob ein Bauer geschlagen, nach vorn gezogen oder stehen bleiben sollte. Frank hatte da scheinbar den richtigen Plan und so gewann er nicht nur die Oberhand im Zentrum, sondern eroberte auch eine Figur, was dann zum Partiegewinn führte.

Als letztes speilte Jonas am Spitzenbrett. Er hatte eine wunderschöne Angriffspartie aufs Brett gezaubert mit Königsangriff und Figurenopfer. Das Ende war dann ein „unspektakuläres Bauernendspiel“ mit zwei Mehrbauern, was Jonas äußerst sicher und souverän gewann.

Somit stand der 5,5 zu 2,5 Heimsieg fest.

  • 11. Oktober 2026

31. Heiden Open

Am Heidener Open nehmen in diesem Jahr 16 Teilnehmer teil. In der ersten Runde konnten Felix Gesing und Philipp Schulze-Schwering gewinnen. Alle anderen Partien endeten remis. Am Freitag wurde für den 06.11.26 die 2 Runde ausgelost.
Hierbei kommt es zu folgenden Paarungen:
Allen viel Erfolg

  • 28. September 2026

A-B-C Pokal wird zum Vereinspokal

Am Samstag fand der A-B-C Pokal in Heiden statt. Bedauerlicherweise kam tatsächlich niemand aus einem anderen Verein. Das musss ALLLEN VEREINEN und VERANTWORTLICHEN zu denken geben. Fürs nächste Jahr müssen ALLE die Werbetrommel deutlicher rühren, damit dieses wunderschöne Turnier, welches ja auch ein Qualifikationsfurnier für den Verband ist, nicht einschläft.

Nun zum diesjährigen Turnier. Es wurde „nicht nur“ ein Vereinspokal sondern jeder einzelne Pokal zum Mannschaftspokal.

So sicherte sich Manfred aus der dritten Mannschaft den C-Pokal.

Der B-Pokal stand und steht im Zeichen der zweiten Mannschaft. Im ersten Halbfinale duellierten sich Markus und Dirk. Markus spielte erneut eine starke Eröffnung, Dirk erwischte einen nicht ganz so guten Tag und ließ sich dann auch bereits während der Eröffnungsphase überraschen und übertölpeln und musste sich folgerichtig geschlagen geben. Das zweite Habfinale bestritten Jonas und Frank. Hier agierte Frank mit Schwarz mal wieder passiv, oder sogar zu passiv. Jonas erspielte sich leichte positionelle Vorteile, doch Frank hielt seine Stellung zusammen. Beim Übergang ins Endspiel einigten sich dann beide auf Remis. Im anschließenden Blitzen setzte sich Jonas letztlich souverän mit 2 zu 0 durch, nachdem Frank vor allem in der ersten Partie zu sehr mit dem „Kopf durch die Wand wollte. Somit bestreiten Markus und Jonas das Finale. Beide sind aber für den Verband qualifiziert.

Der A-Pokal war das Duell aus der ersten Mannschaft zwischen Hermann und Andreas. Hier wurden früh fast alle Figuren getauscht und es entstand ein Bauernendspiel mit ungleicher Struktur. Dennoch gab es für beide Seiten kein Weiterkommen und so einigten sie sich auf Remis. Im Blitzen setzte sich Hermann überraschend „klar und einfach“ mit 2 zu 0 durch.

  • 26. September 2026

Die Zweite gewinnt das Vereinsduell!!

Auch in diesem Jahr startete die Bezirksoberliga mit dem vereinsinternen Duell zwischen der Zweiten und Dritten. Im letzten Jahr hatte die Dritte gewonnen, dementsprechend noch motivierter war die Zweite in diesem Jahr. Allerdings hatte die Dritte eine Vielzahl von Ausfällen zu verkraften aus den unterschiedlichsten Gründen. Und Schach ist natürlich nicht das wichtigste, so stehen die engsten Angehörigen und deren Gesundheit an erster Stelle und dafür drücken wir ALLE die Daumen..

Trotz dieser ungleichen Ausgangslage wurde sehr hart gekämpft und um jeden halben Punkt gerungen..

Die Dritte trat dann zu Siebt an, so dass Norbert kampflos gewann und sich dann darauf konzentrierte, die anderen zu unterstützen, ein besonderes Augenmerk hatte er dabei auf Dirks Partie.

Die erste erspielte Entscheidung fiel am ersten Brett. Hier spiet in diesem Jahr Jonas, der „einfach so viel wie möglich spielen“ will, sprich falls benötigt in der Ersten (wie in der letzten Woche (Remis)) und in der Zweiten. Heute spielte er gegen Adrian und erwischte diesen bereits in der Eröffnung auf den falschen Fuß, so dass er nicht nur einen Bauern gewann, sondern Adrians König auch ans Zentrum „fesselte“ und immer mehr in die Enge drängte, was dann folgerichtig zur Aufgabe von Adrian folgte.

Den dritten Punkt für Heiden holte Dirk gegen Jupp. Beide kämpften um die „Vormachtstellung“ im Zentrum. Schließlich „galoppierten“ Dirks Springer besser als Jupps und eroberten erst Material und führte dann schließlich zum Matt.

Dann war es Frank, der seine Partie siegreich beendete. Er hatte zwar erst einen Bauern gewonnen, doch in der Folge schaffte es Niklas Espediller, sich sehr geschickt aufzustellen, besonders der schwarzfeldrige Läufer bereite Frank Kopfzerbrechen. Als sich dann die Möglichkeit bot diesen gegen seinen Springer zu tauschen, war die Partie aufgrund der aktiven Türme entschieden.

Den Sieg sicherte dann Alexander. Er gewann gegen Nils, der dankenswerterweise kurzfristig eingesprungen war. Lange Zeit war es auch Alexander, der durch seine Aktivität und den Königsangriff auf der „Gewinnerstraße“ zu sein schien, doch dann verlor er etwas den Faden und Nils übernahm das Kommando. Aber dann die nächste Wendung, Nils griff fehl und so war es dann eben Alexander, der das Duell für sich entschied.

Danach gab es dann auch was Zählbares für die Dritte. Denn Markus und Niklas Franzen einigten sich auf Remis. Niklas, der neu in der Dritten ist und in den letzten Monaten so richtig auf der „Überholspur“ ist, zeigte auch gegen Markus sein „aggressives“ Spiel. Doch auch Markus ist ja wirklich gut in Form und besonders eröffnungstechnisch immer sehr gut vorbereitet. Inder Schlussstellung hat Markus leichte Vorteile.

Den 6. Sieg holte Sebastian Föing gegen Ralf, besonders daran erst einmal, dass Ralf wieder am Brett sitzt, darüber ist die Freude groß. Und Sebastian, ja der zeigte sich hochmotiviert. Beim Stand von 5 zu 0 lehnte er eine Remis Gebot ab. In diesem Moment stand er zwar leicht besser, aber vom Sieg noch weit entfernt. Sebastian spielte konzentriert weiter und „zwang“ Ralf schließlich zur Aufgabe.

Die letzte Partie des Tages spielten Thomas und Sebastian Knop. Und das war die Partie des Tages. Diese zu analysieren, das MUSS absolut interessant sein. Sebastian „warf“ von Beginn an all seine Figuren nach vorn in Richtung des Königs von Thomas. Und ob da was taktisch möglich war, dass wird die Engine bestimmt verraten. Dann drängte Thomas Sebastian zurück und gewann immer mehr die Oberhand. Doch Sebastian wehrte sich hartnäckig und schlug nochmals zurück. Und am Ende stand das nie für möglich gehaltene Ergebnis. REMIS.

Somit stand der 7 zu 1 Sieg der Zweiten fest. Weiter geht am 17. Oktober. Dort genießen beide Mannschaften Heimrecht. Die Zweite empfängt Rochade Emsdetten III und die Dritte SC KB Rheine II.

  • 20. September 2026

Auch die Vierte mit Heimniederlage!!

In der ersten Runde der Bezirksklasse kam es zum Duell der vierten Mannschaft gegen die dritte Mannschaft aus Bocholt.

Noch gravierender als bei der ersten Mannschaft waren bedauerlicherweise die zahlreichen Ausfälle bei der Vierten.. Diese konnten auch nicht kompensiert werden, zumindest konnte es nicht in Zählbares umgemünzt werden. Denn das „gute an Ausfällen“ ist, dass so einige talentierte Jugendliche zu Spielpraxis kamen.

Doch am Ende stand eine klare 5 zu 1 Niederlage gegen die erfahrenden Gegner aus Bocholt. Nik, Georg, Tom, Limar und Mika mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben.

Für das Highlight des Tages sorgte Tim Jägers, der eine sehr schöne Angriffspartie spielte und so schließlich seinen Gegner zur Aufgabe zwang. Dies erfreute besonders Josef Jägers, Gründungsmitglied des Heidener Schachvereins, der aufmerksam verfolgte, wie sein Enkel gekonnt die Figuren übers Feld führte.