Am letzten Spieltag der Bezirksoberliga ging es für die Zweite zur zweiten Mannschaft nach Stadtlohn.
Und es folgte ein recht kurzer Kampf, der nach knapp 3,5 Stunden mit einem klaren 5,5 zu 2,5 Sieg für Heiden endete.
Krankheitsbedingt mussten die Stadtlohner kurzfristig das Brett 2 freilassen, so dass Norbert kampflos gewann.
Bereits in der Eröffnung schlug „Mister Taktik“ zu. Tobias überraschte seinen Gegner (kleine Randnotiz, bereits zum zweiten Mal in dieser Saison mit der gleichen Variante) und gewann einen Bauern. Wenig später gewann er dann noch mehr Material und so die Partie.
Dann folgte ein kurzer Dämpfer, denn Alexander musste sich geschlagen geben. Nach einer Ungenauigkeit Alexanders konnte sein Gegner einen wunderschönen Angriff starten. Er fesselte Figuren, verhinderte Alexanders Rochade und stellte viele Drohungen auf, die dann schließlich auch zum Erfolg führten.
Das 3 zu 1 gelang dann Thomas, der zunächst in der Eröffnung fehlgriff und einen Bauern einstellte. Er ließ sich aber nichts anmerken und spielte konzentriert weiter. Und fast „wie vorhergesehen“ schaffte es Thomas, die Figurenkonstellation so zu verschachteln, dass sein Gegner etwas die Übersicht verlor und Thomas so entscheiden Material gewann.
Dirk einigte sich dann mit seinem Gegner auf Remis. In ausgeglichener Stellung hatte er erst noch abgelehnt, um zwei Züge später doch durch Zugwiederholung ins Remis einzuwilligen.
Den entscheidenden Punkt zum Sieg besorgte Sebastian. Sein Gegner spielte druckvoll, „übertrieb“ es aber etwas, so dass er sich mit seinen Figuren verzettelte bzw. Sebastian verteidigte sich sehr gekonnt, so dass er schließlich eine Figur gewann und somit auch die Partie.
Fast zeitgleich erhielt Frank ein Remis Gebot. Er hatte sich eigentlich fest vorgenommen, die Partie zu gewinnen, hatte auch eine recht angenehme Stellung. Doch sein Gegner hatte auch d5 einen unvertreibbaren Springer, womit er den „e Freibauern“ kompensieren konnte. Nach kurzer Überlegung nahm Frank daher an.
Als letztes spielte Markus und dieser spielte die Partie des Tages. Er hatte einen wunderschönen Königsangriff initiiert. Und Markus hatte viele schöne Ideen und schnürte seinen Gegner immer weiter ein. Ein zehnzügiges Matt „übersah“ Markus. Er opferte und alles sah sehr gut aus. Doch bedauerlicherweise fand Markus dann eine Abwicklung, die es seinem Gegner ermöglichte, sich doch noch zu verteidigen. Nun hatte Markus einen ganzen Turm weniger, doch die Stellung war immer noch nicht ganz einfach und so schaffte es Markus dennoch, weiterhin den Druck derart hochzuhalten, so dass sein Gegner sich schließlich nicht anderes zu helfen wusste als den Turm zurückzugeben. Es entstand eine ungleichfarbiges Läufer Endspiel und durch das „Vorrücken des falschen Königsbauern“ war die Partie direkt Remis.
Durch diesen Sieg beendet die Zweite die Bezirksoberliga auf den 4. Platz.
Zusammenfassung und Kuriositäten der Saison:
- Das Ziel, um den Aufstieg zu spielen wurde klar verfehlt. Allerdings wäre dies sehr gut möglich gewesen. Denn die drei Niederlagen waren zum Teil mehr als unglücklich, vor allem die Auftaktniederlage gegen die eigene Dritte, und fast noch mehr die Niederlage gegen Raesfeld.
- Es herrschte wieder ein toller Mannschaftsgeist. Alle 9 Stammspieler waren hochmotiviert und extrem zuverlässig. Zweimal „hätte man zu Neunt antreten können und es wurde nur ein (!!) Ersatzspieler benötigt, danke Niels nochmal dafür.
- Topscorer waren Tobias mit 7 aus 8 und Thomas mit 6,5 Punkten aus 8 Partien.
- Lehre der Saison erster Teil: „Nicht im WC einschließen“, denn sonst kommt man nicht mehr raus, so geschehen beim Mannschaftskampf in Raesfeld, als der Hausmeister zu Hilfe eilen musste.
- Lehre der Saison zweiter Teil: Immer drauf achten, am „richtigen Brett zu sitzen.“ Beim Kampf gegen Reckenfeld stellten alle Beteiligten erst nach 1,5 Stunden fest, dass Thomas und Daniel die Bretter vertauscht hatten. Heiden gab beide Bretter kampflos ab, gewann aber trotzdem.
Abschließend noch ein Dank an unsere Fahrer, vor allem an Dirks Assistenten/innen und an Bianca Föing und auch an unsere treuen Fans, vor allem Werner, aber auch Alfred und einige andere.

