Am dritten Spieltag der Bezirksoberliga war Ahaus das Ziel. Und die Hoffnung reiste mit, denn auswärts klappte es letzte Saison doch so gut für die Zweite.

Doch wie auch an den ersten beiden Spieltagen nutzten die Heidener ihre Möglichkeiten nicht konsequent genug, fehlte ein wenig das Glück und die Ahauser spielten auch sehr stark.

Daniel verlor recht früh einen Bauern und sein Gegner ließ sich diesen Vorteil zu keinem Zeitpunkt der Partie nehmen und gewann sicher seine Partie.

Auch Sebastian musste sich recht früh seinem Gegner geschlagen geben.

Hoffnung machte der Blick auf die Bretter 7 und 8. Hier hatten sowohl Thomas als auch Tobias einen Bauern erobert. und auch Alexander hatte sich eine sehr aktive Stellung erarbeitet.

Als nächstes endete dann auch die Partie von Tobias. Doch mit einer „bösen Überraschung“ für Tobias und für die ganze Mannschaft. Tobias hatte ein Dauerschach seines Gegners übersehen.

Den Anschluss zum 1,5 zu 2,5 stellte dann Thomas her. Er hatte weitere Bauern erobert und seinen Gegner nicht mehr aus der Umklammerung gelassen.

Dann bot Dirk seinem Gegner in ausgeglichener Stellung Remis an, was dieser auch annahm. Dass Dirk heute gespielt hat und dann auch noch gepunktet hat, ist dabei keine Selbstverständlichkeit und daher auch besonders erwähnenswert.

Nun spielten noch Frank, Norbert, und Alexander. Norbert hatte einen Bauern weniger, Frank hochgradige Zeitnot und Alexanders Partie drohte auf die Seite des Ahausers zu kippen.

Etwas überraschend nahm dann Norberts Gegner das Remis Gebot an. Nun hang alles an Alexander und Frank. Während Frank sich eine sehr aussichtsreiche Partie erarbeitet hatte, geriet Alexander zunehmend in die Defensive.

In hochgradiger Zeitnot schien Frank auf der Gewinnerstraße zu sein. Doch seinem Gegner gelang es, die Partie noch taktischer und komplizierter zu gestalten. Dennoch glaubte nicht nur Frank nach der Partie, dass er auf Gewinn stand, die Engine wird`s zeigen. Doch sein Gegner schaffte es tatsächlich, sich noch zu befreien und gab sich am Ende dann auch nicht mit Remis zufrieden, sondern zwang Frank nach knapp 5 Stunden zur Aufgabe.

Ein Remis hätte dabei nämlich auch für Ahaus gereicht. Denn Alexanders Gegner hatte es geschafft, seinen Bauern gewinnbringend bis auf die zweite Reihe vorrücken zu lassen.

Somit stand die ernüchternde Niederlage von 2,5 zu 5,5 fest.