• 14. Oktober 2017

Bezirkseinzelblitz

Am Freitag, 20.10.17, findet um 19.30 Uhr die Bezirks Einzelmeisterschaft im Blitzschach in Ahaus statt. Wer mitfahren möchte, trifft sich um 19 Uhr am Vereinslokal.
Am Samstag um 15 Uhr findet die 1. Runde im Viererpokal zwischen Heiden und Ahaus statt.

  • 08. Oktober 2017

Unnötige Niederlage für die Vierte

Die zweite Bezirksliga-Runde führte die 4. Mannschaft nach Heek. Dort ging es gegen deren Zweitgarnitur.

Zunächst ließ sich die Sache gut an. Dirk, Daniel und Rubén besaßen weit vorgerückte Freibauern, und der Königsangriff von Niklas machte einen vielversprechenden Eindruck. Die Remisen von Alex, Sebastian und Adrian an den hinteren Brettern passten daher gut in den Heidener “Matchplan”. Jedoch verspielte Dirk seinen Vorteil und verlor durch Zeitüberschreitung. Daniel behielt dagegen die Oberhand und sicherte Heiden IV einen vollen Punkt.

Niklas schaffte es nicht, mit seinem Angriff durchzudringen und fand sich schließlich in einem Turmendspiel mit zwei Minusbauern wieder, und nachdem der Freibauer von Rubén gefallen war, flachte die Partie zum Remis ab. In Michaels Stellung war derweil nicht allzu viel los, obwohl dort unbedingt ein Sieg hermusste, um wenigstens das 4:4 zu retten. Dort war aber nichts zu gewinnen, und die Aufgabe in Remisstellung änderte auch nichts mehr an der Niederlage.

Nach 6 Stunden Spielzeit also 3:5 verloren. Da war mehr drin…

  • 08. Oktober 2017

Heiden I mit Überraschungssieg in Steinfurt

Mit gleich zwei Geburtstagkindern, herzlichen Glückwunsch Hermann und Norbert, machte sich die Erste auf den Weg nach Steinfurt, dem letztjährigen Regionalligisten.
Auf der Hinfahrt wollte Gerd von Hermann wissen, wie der Kampf denn wohl ausgehe. Hermanns trockene Antwort: 5-3 für Heiden natürlich. Und mit welchem Ergebnis ging es einige Stunden später zurück: Natürlich 5-3 für Heiden!!!
Beim Blick auf den DWZ-Vergleich war mit diesem Ergebnis nicht zwingend zu rechnen, hatten die Steinfurter doch an allen Brettern höhere Zahlen.
Doch schon das erste Ergebnis war erfreulich, denn Hans Georg spielte wie gewohnt mit Weiß stark auf und remisierte dann in leicht besserer Stellung.
Als Jupp gegen seinen deutlich DWZ stärkeren Gegner verlor, nachdem er sich zunächst aus der Umklammerung seines Gegegner befreit hatte, schien der Kampf einen ungünstigen Verlauf zu nehmen.
Doch dann ging es Schlag auf Schlag. Zunächst opferte der Gegner von Norbert eine Figur, doch Norbert zeigte sich wenig erschrocken und bewies seinem Kontrahenten, dass das Opfer unkorrekt war, so dass dieser entnervt aufgab. Kleine Randnotiz, Norbert war nach vier Wochen China und 12 Stunden Flug erst am Morgen um 6 Uhr in Frankfurt gelandet. Das macht die Leistung noch bemerkenswerter.
Aber weiter im Kampf. Hermanns Gegner hatte es auf seine Dame abgesehen. Doch Hermann, wie man ihn kennt, zeigte sich davon wenig beeindruckt und statt seine Dame in Sicherheit zu bringen, wählte er ganz im Hermann-Stil die Flucht nach vorn. Und Hermann hatte noch seinen gefürchteten Springer und diesen ließ sein Gegenr einen Moment außer acht. Dies rächte sich sofort und drei Züge später verlor nicht Hermann sondern sein Gegner die Dame und gab völlig konsterniert auf.
Doch damit nicht genug, Gerd, der wie Hermann und Norbert die schwarzen Steine führte, wurde von Beginn an in die Defensive gezwungen und am Damenflügel nahezu überrannt. Doch dann agierte sein Gegner etwas übereifrig und schlug einen Bauern, anstatt zunächst seine Stellung zu verbessern. Und darauf hatte Gerd nur gewartet und konterte seinen Gegner sehenswert mit zwischenzeitlichen Figurenopfer aus, drang mit dem Turm auf die zweite Reihe ein und drohte mit der Dame Matt, was der Gegner nicht mehr parieren konnte.
Somit stand es plötzlich 3,5-1,5 für Heiden!!
Am ersten Brett war Alfred mit seiner Figurenaufstellung nicht so glücklich. So tauschte er einige Figuren und opferte schließlich einen Bauern, womit er seine Remischancen steigen sah. Mit dieser Einschätzung lag Alfred genau richtig, und nach einer Ungenauigkeit seines Gegners musste dieser schließlich sogar die Partie mit Dauerschach beenden.
Frank hatte sich im Mittelspiel Raumvorteile erarbeitet und nach der großen Rochade seines Gegeners einen schönen Angriff auf dem Damenflügel initiiert, doch mehr als klare Stellungsvorteile waren nicht herausgesprungen und in Anbetracht des Spielstandes vereinfachte er die Stellung, bot seinem Gegner Remis, was dieser zunächst ablehnte, doch zwei Züge später willigte er dann doch ein, da er für sich keine Gewinnchancen sah. Mit diesem Remis war der Mannschaftssieg perfekt.
Als letztes einigte sich auch Martin mit seinem Gegner auf Remis. Auch hier hatte Martin im Mittelspiel Vorteile, der Gegner nahm eine Bauernschwäche auf e6 in Kauf und es gelang ihm schließlich, die Partie im Gleichgewicht zu halten. Aber auch hier war Martin nie in Bedrängnis geraten.
Alles in allem also ein unerwartet ungefährdeter 5-3 Sieg. Mit diesem Erfolg springt die Erste nach dem zweiten Spieltag der Verbandsliga auf Platz zwei.