Nach der langen Anreise und den ersten Eindrücken in Tokio stand nun der offizielle Teil unseres Austauschs an: der Empfang durch unsere japanischen Gastgeber. Geprägt von der langen Reise und wenig Schlaf waren wir an diesem Morgen zwar ziemlich müde, doch die außerordentliche Gastfreundschaft der japanischen Delegation ließ uns das schnell vergessen. Nach der Empfangszeremonie und einem Vortrag folgte am Nachmittag eine Diskussion zum Jahresthema, bei der es um die Zukunft des Sports ging. Im Austausch mit der japanischen Delegation konnten wir dabei viele Gemeinsamkeiten, aber auch spannende Unterschiede zwischen dem deutschen und dem japanischen Sportsystem kennenlernen. Im Anschluss ging es gemeinsam mit den Japanern noch zum Shibuya Crossing, wo wir uns von ihnen verabschiedeten und gemeinsam zu Abend aßen.

Der darauffolgende Tag war für uns als Schachjugend dann ein echtes Highlight, denn er stand ganz im Zeichen der freien Erkundung Tokios. Nach dem Frühstück um 8 Uhr hatten wir gemeinsam mit unserer Dolmetscherin viel Zeit zur freien Verfügung und konnten den Tag selbst gestalten. Wir besuchten den Meiji-Schrein, wo wir einiges über japanische Traditionen lernten, besichtigten anschließend eine Sumo-Arena und stärkten uns dort mit köstlichem Ramen. Danach ging es weiter ins Edo-Tokyo-Museum, das uns spannende Einblicke in die japanische Geschichte gab, sowie zu einem buddhistischen Tempel. Zurück im Hotel besprachen wir noch das weitere Programm, bevor wir den Abend gemeinsam bei einem Essen in Tokio ausklingen ließen. Dieser selbst gestaltete Tag war für uns mit Abstand einer der schönsten des bisherigen Austauschs.

Am Morgen des 30. Juli hieß es dann Abschied nehmen: Nach dem Frühstück und dem Check-out ging es gruppenweise vom bisherigen Unterkunft weiter zum Flughafen, von wo aus wir gemeinsam als Gruppe nach Miyazaki flogen.

Wir freuen uns, euch bald mehr aus Japan berichten zu können!