Am ersten Spieltag der Regionalliga hatte die Erste Steinfurt zu Gast. Unglücklicherweise fehlten gleich 3 (!!) Stammspieler.
Bereits während der Eröffnungsphase einigten sich Stefan und Martin mit ihren Gegnern auf Remis.
Danach wurde lang und hart gekämpft. Die einzelnen Spielberichte fallen heute recht kurz aus, weil der Autor dieses Berichts fast nur am Brett saß.
Einen wunderschönen Sieg erspielte sich Gerd, der sich sehr überzeugend aufbaute und seine Stellung immer weiter verbesserte und so seinen Gegner schließlich zur Aufgabe zwang.
Weitere Remis steuerten Hermann und Jonas bei. Hermanns Schlussstellung sah auf den ersten Blick möglicherweise für viele Außenstehende gar nicht so spektakulär aus, doch Hermanns demonstrierte im Nachgang wie enorm viel taktische Möglichkeiten für beide Seiten in der Luft lagen. Auch Jonas kommentierte seine Partie zwischenzeitlich als „Jetzt wirds wild“. Doch auch hier stand dann am Ende die Punkteteilung.
Andreas zeigte sich nach seiner Partie enttäuscht: „Meine Partie war leider ganz schlecht“. Nach einer minimalen Ungenauigkeit wurde er immer weiter in die Defensive gedrückt, während sein Gegner einen aktiveren Zug nach dem anderen aufs Brett zauberte, was dann folgerichtig zur Aufgabe von Andreas führte.
Auch Norbert fand sich bereits nach der Eröffnungsphase in der absolutem Defensive wieder. Diese Stellung zu verteidigen wirkte für die Zuschauer sehr schwierig. Norbert versuchte alles, doch sein Gegner ließ sich nicht beirren und zwang so Norbert zur Aufgabe.
Frank hingegen „verschlief“ mal nicht die Eröffnung und stand recht schnell sehr angenehm, zumindest materiell (ein Bauer). Seine Stellung krankte allerdings etwas an der mangelnden Entwicklung, er spielte aber lange Zeit sehr sauber und hielt den Vorteil, ließ sich dann aber etwas von seinem Weg abbringen, so dass die Stellung dann im absoluten Gleichgewicht war, was folgerichtig zum Remis Gebotes seines Gegner führte. Doch aufgrund der drohenden Niederlagen von Andreas und Norbert spielte er weiter., was sich aber als sehr schwierig darstellte. Kurz vor Ende wählte Frank dann zu viel Risiko. Statt seines präferierten Zuges zu ziehen, der zumindest laut Engine zum Remis geführt hätte, lief er dann ins „Verderben“ und sein Gegner baute ein unabwehrbares Mattnetz auf.
Somit stand die 14 – 18 (3 zu 5) Niederlage fest.

