Auch am zweiten Spieltag der Bezirksoberliga musste die Dritte auf einige Spieler verzichten. Erfreulicherweise gelang es trotzdem, mit acht Spielen anzutreten. Gegner war Rheine II.
Der Autor dieses Berichtes hat nur wenige Partien verfolgen können und so kann auch nur punktuell berichtet werden, so hat er ausgerechnet von den Verlustpartien nichts mitbekommen und so ist eine genaue Einschätzung des Mannschaftskampfes schwer.
Als erstes endete die Partie am Spitzenbrett. Hier spielte Michael. Remis lautete das Ergebnis. Doch wer nun glaubt, es sei sich vielleicht nach wenigen Zügen auf Remis geeinigt worden, weit gefehlt, Es war eine sehr taktisch geprägte Partie, die davon lebte, dass Michaels Gegner noch nicht rochiert hatte, dafür aber Übergewicht am Damenflügel hatte.
Am zweiten Brett remisierte Adrian. Beide waren jeweils von ihrer eignen Stellung nicht restlos überzeugt und waren daher mit dem Ergebnis zufrieden.
Auch am dritten Brett endete die Partie mit Remis. „Ich bin richtig geschlaucht von der Partie“, so in etwa kommentierte Ralf das Ende. Er hatte einen fast typischen Königsinder gespielt, allerdings wurden zahlreiche Figuren getauscht, was die Einschätzung der Partie aber nicht einfacher machte.
Manfred spielte am vierten Brett. Auch diese Partie endete Remis. Sein Gegner hatte zwar eine Bauernschwäche, hielt seine Stellung aber dennoch zusammen.
Am 5. Brett musste Jupp sich geschlagen geben.
Die Partie am 6. Brett gehört zu jenen Partien, deren Analyse mit der Engine bestimmt lohnt. Niklas, gehandicapt durch einen Zeitnachteil, weil viele Staus seine Anfahrt erschwerte, agierte gewohnt aktiv, sein Gegner aber nicht minder, dementsprechend spannend die Partie und unklar auch die Schlussstellung, in der Niklas aufgrund des Zeit Nachteils nur wenig Zeit hatte, über das Remis Gebot nachzudenken, was er dann annahm auch aufgrund des wahrscheinlichen folgenden Endspiels mit ungleichfarbigen Läufern.
Die letzte Partie der dritten Mannschaft spielte Sebastian. Schließlich reichte er seinem Gegner die Hand und gab auf.
Auch am 8 Brett gab es eine Niederlage. Hier war dankenswerter Weise Karin eingesprungen..
Somit hieß es am Ende zwischen Heiden III und Rheine II 2,5 zu 5,5.

