• 06. September 2025

Heiden gewinnt den Cup der guten Hoffnung!!!

Traditionell zu Saisonbeginn absolvieren Bocholt, Südlohn, Borken und Heiden einen Vergleichskampf an 18 Brettern., jeder Verein tritt mit 9 Spielern an. Bedauerlicherweise trat der Gastgeber Bocholt nur zu fünft an.

Somit gewann jeweils ein Südlohner, ein Borkener und zwei Heidener (Norbert und Frank) kampflos. Die erste Phase des Kampfes prägten dann die Heidener Jugendlichen. Denn sowohl Niels, Sebastian als auch Alexander gewannen ihre Partien.

Eine große Überraschung gelang Markus, der gegen den Südlohner Spitzenspieler Aflatun Marmedov ein Remis erreichte, selbst ein Sieg schien möglich zu sein.

Diese nun 5,5 Punkte war schon ein großer Pfund für Heiden. Es zeichnete sich dann ein Zweikampf zwischen Borken und Heiden ab. Somit bekamen die Partien von Andreas gegen Klaus als auch Jonas gegen Ralf eine besondere Bedeutung. Und die Entscheidung führte dann Andreas herbei, der Im Endspiel Klaus bezwang. Jonas hingegen verlor.

Die letzte Partie des Abends spielten dann Hermann gegen Klaudio. Dies war vor allem am Ende eine sehr taktisch geprägte Partie und zog die Kiebitze in ihren Bann, an dessen Ende beide Matt drohten, doch eine erzwungene (!!??) Zugwiederholung führte dann zum Remis. Später in Heiden wurde diese Partie dann noch lange weiter analysiert.

Den Cup der guten Hoffnung gewann somit Heiden mit 7 Punkten vor Borken (5,5), Südlohn (4) und Bocholt (1,5)

  • 06. September 2025

Unentschieden im Lokalderby!!

16 zu 16, so lautet das noch sehr ungewohnte Endergebnis zwischen Borken I und Heiden I. Ab dieser Saison bekommt jeder angetretene Spieler einen Punkt. Somit gibt es folgende Ergebnisse

3 zu 0, wenn der Sieg kampflos ist.

3 zu 1´, bei einem Sieg nach gespielter Partie

2 zu 2 bei Remis.

Nun zum Mannschaftskampf, der sehr spannend war.

Als erstes remisierte in einem ausgeglichenen Schwerfigurenendspieler Hendrik bei seiner Rückkehr in die Erste ans Spitzenbrett gegen Klaus.

Ergebnistechnisch passierte dann länger nichts, aber beim Blick auf die Partien, wuchs der Optimismus nicht wirklich, vor allem als Gerd aus heiterem Himmel von Christian Matt gesetzt wurde.

Nachdem Stefan zunächst das Remisgebot von Ralf gleich zweimal ablehnte, bot er schließlich dann doch Remis, was Ralf auch annahm.

Als nächstes remisierte dann Jonas gegen Sebastian. Beide hatten bereits in der Eröffnung sehr viele Figuren getauscht und so entstand ein Endspiel mit vermeintlich leichten Vorteilen für Sebastian.

Niklas zeigte sich dann für den Ausgleich verantwortlich. Er hatte sich im Mittelspiel leichte Vorteile erarbeitet, vor allem Da5 brachte David etwas aus dem Konzept..

Frank, der für Alfred einsprang (Grüße nach London), brachte Heiden dann in Führung. Gegen Tom fühlte sich Frank während der ganzen Partie sehr wohl. Ihm gelang es, seine Figuren deutlich aktiver aufzustellen als sein Gegner. Doch allein eine gute Stellung reicht nicht, so entschloss sich Frank zu einem Figurenopfer. In Folge dessen spielten alle verbliebenen Figuren aktiv mit und schließlich gelang es Frank ein Mattnetzt aufzubauen.

Hermann hatte inzwischen gegen Marcel drei Bauern eingebüßt. Diesen Vorteil ließ sich Marcel nicht nehmen und glich zum 14 zu 14 aus.

Als letztes spielte dann noch Andreas gegen Phillip. Am Ende der Partie trauerten beide ihren vergebenen Möglichkeiten nach. „Uneinigkeit“ herrschte über die Eröffnungsphase, denn beide wähnten sich im Vorteil. Im Mittespiel eroberte Andreas zwar eine Figur, doch Philip im Gegenzug 4 Bauer. Dies schien dann für Phillip zu reichen, doch nach einer Ungenauigkeit wuchs auf Heidener Seite die Hoffnung auf einen Sieg. Aber dies wirklich schwer zu spielende Endspiel konnte Andreas dann nicht zum Sieg nutzen. Stattdessen einigten sie sich auf Remis.

Und somit stand das Endergebnis von 16 zu 16 aus.

  • 02. August 2025

Andreas Leidig gewinnt Sommerschnellschach Turnier

Am Freitag fand in Heiden eines von zwei Schnellschach Turnieren in den Sommerferien statt.. Mit 26 Spielen war das Turnier sowohl quantitativ aber qualitativ hervorragend besetzt.

Andreas Leidig zeigte erneut seine aktuelle gute Form und gewann mit 6 aus 7 Partien das Turnier. Schmunzelnd mussten einige Heidener bei Andreas seiner letzten Partie. Denn dort gewann er gegen Helmut Stöckmann ein Bauern, ´Turm Endspiel, welches in den letzten Wochen immer wieder freitags beim Training genau so trainiert wurde.

Hinter Andreas wurde Klaudio Kolakovc Zweiter vor Claus Schroer. Auch der Jugendpreis ging mit Nils Amshoff an einen Heidener.

Neben Andreas und Nils waren von Heiden noch Hermann, Jonas, Frank, Norbert, Sebastian, Alexander, und Tobias B. und dabei.

Das zweite Turnier findet in zwei Wochen am 15. August um 19 Uhr in Ahaus statt.

  • 24. Mai 2025

Zweite steigt tatsächlich ab!!

Am Samstag war es soweit. Abstiegsendspiel!!!
Mit 8 Punkten (!!!) ging man als Vorletzter als Außenseiter ins letzte Saisonspiel gegen Billerbeck.

Und im Gegensatz zu fast allen anderen Spielen verlief die erste Stunde sehr ruhig und unspektakulär.

Erster kleine vorteilhafte Stellung erreichte Dirk. Der Mehrbauer war zwar noch kein klarer Vorteil, aber beruhigte.

Innerhalb einer halben Stunde passierte dann einiges. Am Spitzenbrett fand der Gegner von Andreas eine taktische Abwicklung, die urplötzlich aus einem „vollem Brett“ ins Endspiel mündete, das sehr verheißungsvoll für den Gegner von Andreas aussah.

Sebastian hatte als Schwarzer die sizilianische Verteidigung gewählt, spielte dabei recht aggressiv. Allerdings lief er dann in einen taktischen Konter hinein und verlor seinen Turm. Sebastian versuchte noch Gegenspiel zu generieren, was auch etwas gelang, doch sein Gegner wehrte alles ab und gewann schließlich die Partie.

Auch in der Partie von Thomas war einiges los. Sein Gegner setzte alles auf den Königsangriff, der auch sehr vielversprechend aussah. Doch Thoms, hochmotiviert wie die ganze Mannschaft, verteidigte sich sehr geschickt.

Nach Sebastian musste sich danach allerdings zunächst Tobias geschlagen geben. Sein Gegner hatte die ganze Partie das deutlich aktivere Figurenspiel, eroberte dadurch einen Bauern. Diesen Vorteil baute er immer weiter aus und zwang so Tobias zur Aufgabe.

Erste Hoffnung keimte auf, als Alexander seine Partie gewann. Er krönte mit diesem Sieg seine sehr starke Saison. Er hatte eine erneut tolle Partie gespielt, hatte einen klaren Plan, verbesserte die Position seiner Figuren immer mehr und zwang seinen Gegner immer mehr in die Defensive und schließlich zur Aufgabe.

Vorentscheidend war dann die Niederlage von Frank. Er war sehr zufrieden nach der Eröffnungsphase. Doch beim Zentrumsdurchbruch mit e4, mit dem Frank seine Stellung entscheidend verbessern wollte, hatte sein Gegner besser gerechnet und konterte Frank entscheidend aus und entschied kurze Zeit später dann die Partie für sich.

Dirk remisierte kurz darauf. Er hatte seinen Mehrbauern verloren. Danach war die Stellung absolut ausgeglichen und Dirk sah kein Weiterkommen mehr. Damit stand es 3 zu 2 für Billerbeck.

Doch noch gab es Hoffnung. Andreas kämpfte immer noch, Daniel hatte einen Mehrbauern, ohne allerdings einen Vorteil zu haben und Thomas, der hatte sich tatsächlich inzwischen eine vorteilhafte Stellung erarbeitet.

Aber dann, Thomas („Ich habe halluziniert“) stellt seine Mehrfigur ein und bei Springer und drei Bauern auf beiden Seiten war Remis das dann logische Ergebnis.

Andreas schaffte es tatsächlich das Turmendspiel gegen sein nominell deutlich stärkeren Gegner Remis zu halten, mehr noch, sein Gegner musste am Ende sogar durch Dauerschach die Partie beenden, weil Andreas sonst einen Freibauern durchgebracht hätte.

Als letztes remisierte dann auch Daniel. Ein sehr kompliziertes Bauernendspiel, bei dem Daniel immer noch einen Mehrbauern hatte, doch viele Anwesende aufgrund des aktiven Königs eher auf Daniels Gegner gesetzt hatten, wickelte Daniel sehenswert ins Remis ab.

Somit endete eine zwar sehr starke Saison sehr bitter mit dem Abstieg. Ein sehr enger Zusammenhalt, gefördert auch von Mannschaftsführer Adrian, hohe Motivation und viel Spaß am Spiel und viele tolle Momente prägten diese Saison. Dass 8 Punkte nicht reichen, ist schon sehr ärgerlich.

Nicht vergessen und bedanken möchte sich die Zweite für die tolle Unterstützung. Zum einen, bei Manfred und Markus, die als Ersatzspieler einsprangen. Erwähnenswert auch das Comeback von Hendrik, der Lust auf mehr macht. Aber auch Alfred, Werner, Manfred, Ralf, Michael und „meine Vierte“ waren durch ihren Support eine tolle Unterstützung (bestimmt noch jemanden vergessen). Einen ganz besonderen Dank geht an „unsere Fahrer“. Dirks Assistenten/innen und die Mutter unserer Jugendspieler sorgten dafür, dass wir zu allen Auswärtsspielen chauffiert wurden und kein Auswärtsspiel verloren.

  • 30. März 2025

Auch die Vierte holt Unentschieden

In der vorletzten Runde der ersten Bezirksklasse stand das Lokalderby der Vierten gegen Reken auf dem Spielplan.

Und die Vierte zeigt dabei erneut ihre Klasse. Vor allem „Familie Meirick“ war sehr erfolgreich.

Denn sowohl Georg als auch Christian gewannen ihre Partien. Remis steuerten Alois (gegen eienn 300 DWZ stärkeren Gegner) und Noah bei.

Mit 10 Punkten belegt die Vierte somit vor der letzten Runde gegen Ahaus III eien sehr guten veirten Platz unter 10 Mannschaften.

  • 30. März 2025

Heiden II erkämpft sich 4 zu 4

Nur eine Woche nach der Klatsche gegen Bocholt war die Zweite erneut gefragt. Diesmal ging es nach Drensteinfurt, um in der 8. Runde vorzulegen.

Doch der Nachmittag begann sehr holprig (Dirk wird`s bestätigen), denn auch aufgrund einer Baustelle verspätete sich die Hälfte der Mannschaft um 15 Minuten. Doch die Drensteinfurter zeigten sich sehr sportlich und stellten die Uhren nicht an, keine Selbstverständlichkeit und daher soll diese sportliche Geste hier nicht unerwähnt bleiben.

Damit war aber auch erst mal genug mit Gastfreundschaft, den bereits in der Eröffnungsphase erspielten sich die Drensteinfurter gleich an zwei Brettern Vorteile.

In der holländischen Verteidigung stellte sich Manfred sehr passiv und unterentwickelt auf und schien schon früh auf der Verliererseite zu sein, doch er kämpfte noch sehr lang.

Noch problematischer verlief der Anfang bei Sebastian. Sein Gegner wählte dass Morra Gambit und erwischte Sebastian damit wohl auf dem falschen Fuß und nach einer Ungenauigkeit Sebastians gelang sein Gegner klar in Vorteil und gewann somit auch zeitnah die Partie.

Für den Ausgleich sorgte dann Alexander, der sich gut auf seinen Gegner vorbereitet hatte. Alexander zeigte eine wunderschöne Angriffspartie und es wirkte von außen so, als wisse er genau was er tue. Er überspielte seinen Gegner und zwang diesen so zur Aufgabe.

Am Spitzenbrett war Andreas lange nicht zufrieden mit seiner Stellung und überlegte lang, das Remis Gebot seines Gegners anzunehmen, doch aufgrund der Gesamtsituation des Kampfes spielte er weiter und erspielte sich auch leichte Vorteile. Aber sein Gegner verteidigte sich geschickt und so fanden sich beide in einem nahezu ausgeglichen Damen, Turm Endspiel wieder. Die Bauernkonstellation missfiel Andreas, so dass er schließlich doch remisierte.

Mit Blick auf die anderen Partien schien dies schon fast die Vorentscheidung für Drensteinfurt zu sein. Aber es muss erst zu Ende gespielt werden.

Fast zeitgleich endeten dann die Partien von Dirk und Frank.

Dirk hatte seinerseits das Zentrum geschlossen. Sein Gegner machte Druck auf der h-Linie, also auf Dirks König. Es sah „sehr verdächtig aus“, dass sein Gegner irgendwann den Durchbruch schaffen könne. Entgegen der Hoffnung der Heidener, dass Dirk die Stellung zusammenhalten könne, gelang seinem Gegner der Durchbruch, was gleichbedeutend mit Dirks Niederlage war.

Frank war endlich mal zufrieden nach der Eröffnung. Es entwickelte sich der Kampf, ob er am Königsflügel oder sein Gegner am Damenflügel schneller war. Die Stellung war extrem unübersichtlich. Schließlich gelang Frank der Durchbruch, allerdings im Zentrum. Dann opferte er eine Qualität und erreichte eine sehr angenehme, druckvolle Stellung, die sehr schwer zu verteidigen war (ob überhaupt, wird die Engine zeigen). Frank behielt die Übersicht und gewann.

Kurz darauf musste sich dann Manfred geschlagen geben. Wie beschrieben, war er schon früh in eine nachteilhafte Stellung geraten, schaffte es aber bis ins Endspiel und mit „nur“ einem Bauern weniger bestand zumindest leise Hoffnung auf eine Punkteteilung. Doch sein Gegner wickelte recht souverän zum Sieg ab.

Damit schien die Niederlage festzustehen. Denn Daniel hatte zwei Bauern weniger. Doch bei ungleichfarbigen Läufern war das kein leichtes Endspiel. Daniel hatte einen genauen Plan, welche Stellung er idealerweise erreichen wolle, um doch noch ein Remis zu erreichen. Und dies gelang dann tatsächlich und seiner Gegnerin blieb nichts anderen übrig als in die Punkteteilung einzuwilligen.

Nun stand es 4 zu 3 für Drensteinfurt und Tobias spielte noch. Im Verlauf der Partie hatte sein Gegner zwei Remis abgelehnt. Doch nun war Tobias sein Siegeswillen gefragt und er lieferte und wie. Er hatte inzwischen zwar ein Bauern mehr, aber von einer Vorentscheidung keine Spur. Aber Tobis „verbiss sich“ förmlich in die Partie. Erst schaffte er es, seinen Mehrbauen, auch Freibauer in Bewegung zu setzen und schließlich entstand eine sehr taktische Stellung. („Das ist Tobias seine Stärke“, zeigte sich Frank zuversichtlich). Und Tobias behielt wie vorhergesehen die Übersicht und holte den wichtigen Sieg und war damit der entscheidende Mann des Tages.

Somit hieß es am Ende 4 zu 4.. Wie viel dieser Punkt wert ist, wie die Ausgangslage vor der letzten Runde genau ist, wird erst nächste Woche deutlich, wenn die anderen Mannschaften ihre vorletzte Runde absolviert haben. Mit 8 Punkten ist der Klasseneerhalt auf jeden Fall noch nicht geschafft. Die Anzahl der Absteiger richtet sich auch nach den Absteigern aus der NRW Klasse, wo an diesem Sonntag gespielt wird.