• 17. Mai 2019

Heiden II gelingt Aufstieg (aber der letzte Spieltag)

Mit etwas Verspätung der Bericht zur letzten Runde der Bezirksoberliga.
Es ist vollbracht. Der Zweiten gelingt mit dem zweiten Platz der Bezirksoberliga der Aufstieg in die Verbandsklasse. Dieses ehrgeizige Ziel verfolgte die Zweite von Beginn der Saison an und auch der schlechte Saisonstart (Gruß an unsere Dritte und Niederlage gegen Heek) konnte an der Zielsetzung nichts ändern. Eine geschlossene Mannschaftsleistung folgte in den übrigen sieben bzw sechs Runden mit den Highlights gegen Stadtlohn und in Ochtrup.
Einen Nachgeschmack hat allerdings die letzte Runde. Anstatt des Fernduells um die Meisterschaft und den Aufstieg traten sowohl Stadtlohn in Ochtrup als auch Ahaus gegen uns nicht an. Dies ist sehr sehr schade und ein letzter Spieltag ohne zu spielen ist nicht schön und spricht dann vielleicht doch für eine Zentralrunde. Aber damit kein falscher Eindruck entsteht, Stadtlohn und Ahaus sollen nicht an den Pranger gestellt werden, vielmehr sollte diese Tatsache ein zusätzlicher Appell an uns alle sein, die diesen Schachsport aktiv betreiben, denn neben diesen kampflosen Spielen gab es auch eine Vielzahl von Brettern, die im Laufe der Saison freigelassen wurden und dies betrifft nahezu jede Mannschaft. Wir alle lieben diesen Sport und so sollten und müssen wir alle die Priorität wieder versuchen, im Sinne des Mannschaftssports Schach zu setzen.
So nun aber zurück zum tollen Erfolg der Zweiten. Die Freude bei allen Spielen ist groß und jeder, d.h. sowohl, Thomas, als auch Frank, Stephan, Ralf, Michael, Jupp, Andreas S., Tobias, Gerd, Manfred und Andreas L als Ersatzmann hatten ihren Anteil an diesem tollen Erfolg.
Auf die Zweite wartet nun ein schweres Jahr in der Verbandsklasse, und dies ist für den Heidener Schachverein ein Spagat, denn die Erste wird nach ihrem Abstieg ebenfalls dort spielen.

  • 05. Mai 2019

Erste verliert Abstiegsendspiel und steigt ab!!

Ja, nun ist es tatsächlich wahr geworden. Die Erste hat die Saison nicht mehr retten können und steigt nach der Niederlage gegen Gescher in die Verbandsklasse ab.
Schon vor Beginn des Absteiegsendspiels war den Meisten die Nervosität deutlich anzumerken, und genau so war dann auch die erste Spielstunde.
Hermann geriet bereits in der Eröffnungsphase unter Druck und musste sich das Spiel seines Gegnes aufzwingen lassen, was ihm augenscheinlich nicht schmeckte. Auch Norbert geriet schon früh in die Defensive. Seine Gegnerin machte gehörig Druck und ein Gegenspiel Norberts war nicht in Sicht.
Kurz nach den ersten beiden Remis von Hans Georg und Martin wurde dann auch Alfred im Mittelspiel überspielt. Plötzlich hatte er die Alternative, Matt gesetzt zu werden oder Figurenverlust. Er wählte natürlich den Figurenverlust, was seine Niederlage aber auch nur kurz herauszögerte.
Als dann auch noch Gerd S. einen Bauern verlor, sah es bereits nach zwei Stunden sehr finster für Heiden aus.
Thomas gelang dann noch ein Remis, wodurch die Hoffnung aber auch nicht wuchs.
Eine richitg schöne Partie spielte Gerd N. Zunächst überraschte ihn sein Gegner ein wenig in der Eröffnung, doch im Mittelspiel kämpfte sich Gerd dann in die Partie zurück und nach einer groben Ungenauigkeit seines Gegners gewann er eine Figur. Sein Gegner setzte nun alles auf eine Karte, dem Mattangriff, doch Gerd blieb cool, eroberte die nächste Figur und nach einigen Schachgeboten konnte er auch den Mattangriff verteidigen und so für den einzigen Heidener Sieg an diesem Tag sorgen.
Gerd S. stellte unterdessen völlig ohne Not eine Qualität ein. Dennoch schien die Partie noch in der Remisbreite, doch nach einem ungenauen Bauerntausch geriet er doch noch auf die Verliererstraße.
Hermann hatte inzwischen auch eine Qualität weniger, dafür aber beide Springer, mit denen er wie gewohnt sehr geschickt manövrierte und so nach Zugwiederholung noch ein Remis erreichte.
Doch diese 3-5 Niederlage bedeutet dann tatsächlich den Abstieg, denn auch am letzten Spieltag endeten die anderen Spiele nicht Heiden freundlich.
Doch jetzt heißt es ganz schnell wieder Kopf hoch und in der nächsten Saison Angriff in der Verbandsklasse.