• 22. Januar 2023

Heftige Niederlage der Ersten

Am vierten Spieltag kam es zum Duell der ersten Mannschaften aus Ahaus und Heiden. Ein Sieg Heidens hätte der vorzeitige Klassenerhalt bedeuten können.

Doch auch Ahaus war die Bedeutung des Mannschaftskampfes natürlich bewusst. Daher traten die noch punktlosen Ahauser fast erwartungsgemäß in nahezu Bestbesetzung an, auf dem Papier so stark wie in keinem Kampf zuvor.

Und die Ahauser erwischten bedauerlicherweise aus Sicht der Heidener einen sehr starken Tag und ließen nur wenig Chancen zu.

Die erste Partie des Tages endete bereits nach etwa 30 Minuten. Die Mannschaftsführer beider Mannschaften Hermann Wienen und Hendrik Schulze Ameling einigten sich immer ewig jungen Duell auf Remis.

Im weiteren Verlauf hatten die Heidener wie erwähnt nur wenig Chancen. Am aussichtsreichsten war noch die Stellung von Niklas am zweiten Brett. Doch er konnte sich leider erneut nicht für eine couragierte, offensiv und gute Partie belohnen und musste sich am Ende sogar geschlagen geben.

Ralf Buchner spielte auch wie gewohnt mutig auf, schaffte auch ein Figurenungleichgewicht, doch mehr als Remis war nicht drin.

In unklarer und noch offener Stellung einigte sich auch Norbert Sicking mit seinem Gegeer auf Remis. Allerdings war zu disem Zeitpunkt der Mannschaftskampf bereits verloren.

Denn alle anderen hatte verloren. Spannend war die Partie von Alfred Berger, der viel versuchte, doch sein Gegner erwischte einen richtig guten Tag und konterte Alfred gekonnt aus.

Frank schien schon sehr gut aus der Eröffnung heraus gekommen zu sein, doch dann ließ er ein taktischen Figurenspiel seines Gegners zu. Ob der gute „Fritz“ mit allem einverstanden gewesen wäre, das wird das häuslich Nachspiel zeigen. Frank kämpfte danach wie gewohnt lang, aber eigentlich mit recht stumpfen Waffen, auch wenn sein Gegner immer wieder aufpassen musste und sich dabei viel Zeit ließ.

Auch Jonas Meis, bereits zum zweiten Mal als Ersatz dabei, versuchte viel und konnte nach einem Bauernverlust (opfer) viel Druck aufbauen, doch sein Gggner konnte sich aus der Umklammerung lösen und schließlich überspielte er Jonas.

Und am achten Brett. Da saß aus Heider Sicht mit Andreas Leidig ein extrem motivierter Spieler. Doch er traf auf die neue „Geheimwaffe“ aus Ahaus., Aflatun Mamedov, der eine Elo von 2164 hat. Andreas hielt gut mit, doch am Ende musste er sich der Klasse seines Gegners geschlagen geben.

Somit stand am Ende eine deutliche 6,5 – 1,5 Niederlage und nun geht es im zunächat letzten Spieltag gegen Gescher darum, den letzten Platz der Verbandsliga Gr. 2 zu verlassen

  • 15. Januar 2023

5. Runde Heiden Open am 10. Februar

Felix Gesing – Reinhard Funke

Hermann Wienen – Philip Schulze-Schwering

Markus Engbers – Felix Wittek

Marcel Boldrick – Gerd Spöler

Frank Vestrick – Jonas Meis

Manfred Schulze Forsthövel – Dirk Hölter

  • 19. November 2022

Heiden Open

Auslosung Runde 3: 9. Dezember

Felix Gesing (2) – Jonas Meis (1,5)

Hermann Wienen (1) – Reinhard Funke (1,5)

Dirk Hölter (1) – P. Schulze-Schwering (1)

Felix Wittek (1) – Marcel Boldrick (1)

Markus Engbers (0,5) – Frank Vestrick (0,5)

M. Schulze Forsthövel (0,5) – Gerd Spöler (0,5)

  • 13. November 2022

Unnötig deutliche Niederlage der Ersten

So widersprüchlich die Überschrift auch klingt, so trifft sie doch den Kern des Mannschaftskampfes der Ersten am 3. Spieltag der Verbandsliga gegen Olfen.

Am Ende verabschiedeten sich die Olfener ungläubig kopfschüttelnd mit den Worten. „Da haben wir aber Glück gehabt.“ So war sich z. B. der Olfener „Altmeister“ Josef Beutelfoff bei eigener 3- 2 Führung sicher: „Heute gibt es ein 4 – 4“.

Er selbst hatte zuvor seine ganze Routine ausgespielt und die Angriffe von Martin widerstanden, in dem er ihn auskonterte und so mit seinem Sieg für Olfen zum zwischenzeitlichen 1 – 1 ausglich.

Für die Heidener Führung hatte Jonas gesorgt. Dieser war kurzfristig für Alfred eingesprungen, der morgens absagen musste und dem wir auf diesem Wege alles Gute wünschen. Und Jonas wollte sich dann auch nicht den ganzen Nachmittag mit Schach beschäftigen und überspielte seinen Gegner in rasender Geschwindigkeit.

Nach dem Ausgleich folgte dann die sehr unglückliche Niederlage Hermanns. Dieser starrte nach seiner Niederlage noch einige Zeit aufs Brett, denn in Remis Stellung mit leichten Vorteilen seinerseits ließ er einzügig eine Figur stehen. Das zeigt mal wieder, niemand ist vor Aussetzern sicher.

Anschließend verlor dann auch Jupp. Dieser hatte eine extrem taktische Partie gespielt und sehr viel riskiert. So hatte er mit seiner Dame den Turm auf h1 erobert, doch diese war dann dort für den Rest der Partie geparkt. In der Folge entwickelte sich eine Taktisches Spektakel, bei dem Jupp den Kürzeren zog.

Den Anschluss zum 2-3 gelang dann Frank. In der Königsindischen Verteidigung wählte Frank mit weiß die sämische Variante. Doch anstatt des Königsangriffs entwickelte sich plötzlich ein sehr kompliziertes Figurenspiel im Zentrum. Grund dafür war ein Bauernopfer seines Gegners. Dieser hätte wahrscheinlich durch den Vorstoß des e-Bauern noch mehr Druck entfalten können. Doch diese Chance ließ er aus und so konsolidierte sich Frank und wickelte dann sicher ab. Seltenheitswet hatte das Ende. Denn diese endete nicht mit der Aufgabe, sondern mit Matt.

Somit stand es wie anfangs beschrieben 3 – 2 für Olfen. Niklas hatte sich klare Vorteile erarbeitet und sowohl die Partien von Norbert als auch von Gerd sahen sehr „Remis verdächtig“ aus.

Und bei Gerd bewahrheite sich diese Prognose dann auch. In einem sehr ausgeglichen Spiel einigte er sich folgerichtig mit seinem Gegner auf die Punkteteilung.

Doch dann nahm das Unglück seinen Lauf. Niklas, der bis dahin eine sehr starke Partie gespielt hatte, u. a. hatte er einen Bauern bis auf die siebte Reihe gebracht, verpasste den wahrscheinlich direkten Gewinnweg (Analyse nach der Partie ohne Computer). Stattdessen griff er fehl und stellte eine Figur ein und damit brach die ganze schöne Stellung zusammen und sein Gegner nutze dies und zwang Niklas dann zur Aufgabe.

Und Norbert. Der hatte das Missgeschick von Niklas mitbekommen und hatte, als auch Gerd noch spielte, dann alles riskiert, seine Stellung doch noch auf Gewinn zu stellen. Doch dies war dann wie zu befürchten war, nicht möglich und seine Gegner konterte ihn aus und zwang Norbert schließlich zur Aufgabe.

Somit stand das Endergebnis von 5,5 – 2,5 für Olfen fest, eine wie erwähnt unnötige Niederlage mit allerdings vielen spannenden und von Taktik geprägten Partien, so richtig was für Auge, wie Mark fand, der zur Freude aller, ebenso den Mannschaftskampf als Zuschauer verfolgte wie Manfred und Adrian.

  • 11. September 2022

Gelungener Saisonstart der Ersten

In der zwei geteilten Verbandsliga startete die Erste nach ihrem Aufstieg die Saison mit einem Lokalderby in Südlohn.

Gegen die zweite Mannschaft fiel die Vorentscheidung dabei schon recht schnell, doch bis dann endgültige Sicherheit über den ersten Saisonseig herrschte, brauchten alle dann doch noch viel Geduld.

Mit Jupp und Stephan hatte Mannschaftsführer Herrmann genau die beiden richtigen Ersatzleute „eingekauft“. Denn beide stellten durch ihre frühen Siege bereits nach 90 Minuten die Weichen zum Sieg.

Zunächst gewann Jupp völig überraschend eine Qualität. Sein Gegner war derart geschockt darüber, so dass er die Partie direkt aufgab.

Kurz darauf gewann auch Stephan eine Figur. Diesen Vorteil ließ er sich nicht mehr nehmen und gewann souverän.

Doch damit noch nicht genug. Auch Norbert hatte es eilig. Alle Schwerfiguren auf die c-Linie, Bauern gewinnen, dem Gegner die Freude am Spiel nehmen und schon stands 3 – 0.

Doch damit es nicht zu einseitig wurde, stellte Frank trotz Mehrbauer in zugeben unklarer Stellung einzügig seien Läufer weg, das hatte nicht viel mit Verbandsliga Niveau zu tun.

Davon unbeeindruckt war der langjährige Käptn Hermann der Ersten, der wie gewohnt am Spitzenspiel Platz nahm. In Anbetracht des Spielverlaufs bot Hermann seinem Gegner Remis, der dies Gebot aber natürlich ausschlug. Und hatte Hermann vor, eine ruhige Partie zu spielen, um nicht zu viel zu riskieren, so „brannte“ am ende das Brett doch lichterloh. Aber Hermann hatte den absoluten Durchblick und gewann genauso sicher wie sehenswert.

Doch Südlohn verkürzte dann auch noch einmal auf 4 – 2. Niklas sein Gegner hatte etwas mehr vom Spiel und je länger das Spiel dauerte wurde deutlich, dass Niklas „nur noch“ ums Remis kämpfen kann. Aber sein Gegner hatte den etwas besseren Plan und zwang Niklas so zur Aufgabe.

Aber gefährdet war der Heidenr Sieg nicht mehr. Alfred hatte ein Turm Endspiel mit Mehrbauer und klar besserer Stellung erreicht. Doch sein Gegner kämpfte und kämpfte und kämpfte.

(Das kam allen bekannt vor. Ja vor zwei Wochen beim traditionellen Cup der guten Hoffnung zwischen Bocholt, Borken Südlohn und Heiden, das aufgrund des 60 jährigen Jubiläums von Heiden in Heiden stattgefunden hatte, war es ebenfalls der Südlohner, der sich bis zum Ende gegen die Niederlage gegen Heiden stemmte. Doch vor zwei Wochen verlor er sehr unglücklich, auch wenn der Sieg des Heideners nicht unverdient war. Heiden hatte damit den Cup gewonnen.)

Doch zurück zur Partie von Alfred. Dieser wusste ja, dass ein Remis zum Mannschaftssieg reichen würde. Dies war mit Sicherheit der Grund, weshalb Alfred die Sicherheit immer im Kopf hatte. Dennoch, so schien zumindest die abendliche Analyse (22.45 Uhr, zurück in Heiden, aber ohne Computer) hatte Alfred gute Gewinnchancen. Am Ende hieß es dann aber Remis und damit war das wichtigste geschafft. Der Mannschaftsseig war perfekt.

Sofort, als Alfred den Sieg perfekt gemacht hatte, reichte auch Gerds Gegner die Hand, um ins Remis einzuwilligen. Gerd hatte oder musste sich dabei lange und zäh verteidigen, aber dennoch hatte er und Alfred durch diese beiden Remis den „Sieg unter Dach und Fach gebracht“

  • 26. Juni 2022

AUFSTIEG DER ERSTEN!!!

Geschafft!!! Erleichtert und zufrieden kehrte die Erste nach Heiden zurück und stieß auf den geglückten Aufstieg an.

Die Ausgangslage vor der letzten Runde war klar. Nur ein Sieg gegen Indische Dame Münster half, um diese in der Tabelle noch zu überholen und somit das selbst gesteckte Ziel, den Aufstieg klar zu machen. Und die komplette Mannschaft war gewillt, dieses Ziel in Angriff zu nehmen. und zwar in Topbesetzung, also den ersten sechs Brettern. Zusätzlich drückte auch Thomas als festes Mitglied der Ersten von zu Hause die Daumen. Kurzfristig überließ dann allerdings Martin Frank das Brett, der aber ohnehin mit nach Münster gefahren wäre. Dies sollte sich allerdings in Nachhinein als einzigen Fehler des Tages herausstellen.

Motiviert aber auch angespannt traf die Erste bereits 20 Minuten vor Vier in Münster ein, ungewöhnlich pünktlich. Und schon vor Spielbeginn zeigte sich dann, dass Indische Dame Münster das Ziel Aufstieg wohl nicht ganz so Ernst nahm, denn sie ließen gleich zwei Bretter frei, eines davon allerdings sehr kurzfristig.

Somit konnten Mannschaftsführer Hermann und Alfred sich erst einmal entspannt eine Eisdiele suchen. Alfred gelang somit das Kunststück, ohne einen einzigen Zug in der Kurzsaison zwei Punkte zu holen. Denn der sonst so zuverlässige Alfred konnte nur zwei der fünf Spiel absolvieren und gewann diese beide kampflos.

Mit diesem 2 – 0 im Rücken hatte sich die Ausgangslage natürlich erheblich verbessert, allerdings hatten die Münsteraner ja praktisch nichts mehr zu verlieren und konnten frei aufspielen.

Los gings also. Norbert tauschte gleich in der Eröffnung einige Figuren, übernahm die Initiative und positionierte seine weiteren Figuren vielversprechend. Beim Übergang ins Läuferendspiel gewann er einen Bauern und als bald darauf einen Zweiten. Und diesen Vorteil ließ sich Norbert nicht mehr aus der Hand nehmen und gewann souverän.

Somit fehlte noch ein halber Punkt. Gerd testete nun die Motivation der Münsteraner und bot Remis an. Dieser schaute seine beiden Mitspieler an und alle entscheiden, den Aufstieg nicht kampflos den Heidenern zu überlassen.

Niklas war es dann vorbehalten, den Aufstieg sicher zu stellen. Er krönte somit eine sehr starke Saison (3,5 Punkte aus 4 Partien). Auch diesmal wurde Niklas dafür belohnt, dass er die Initiative am Brett übernahm. Mit Weiß baute er sich dabei ganz ruhig in der Königsindischen Verteidigung auf, bis er langsam aber stetig seien Gegner immer weiter zurückdrängte und so schließlich gewann.

Und dann hörte man plötzlich. „ZEIT.“ Was war passiert? Gerd reklamierte, dass sein Gegner erst 39 Züge gezogen hatte, die vorgeschriebene Zeit aber abgelaufen sei. Und tatsächlich, seinem Gegner fehlte noch ein Zug bis zur Zeitkontrolle. Somit stand es 5 – 0 und auch Gerd blickte zufrieden auf seine starke Sasion zurück. (ebenfalls 3,5 Punkte aus vier Partien).

Als letztes kämpfte dann mal wieder Frank und damit kommen wir wie angekündigt zum einzigen Fehler des Tages, denn Frank bestätigte seine eher schwache Form. Gegen einen allerdings hochmotivierten und starken Gegner hatte sich eine sehr undurchsichtigen Partie aus der Pirc Verteidigung entwickelt. Ein möglichen Bauerngewinn, den Frank nicht annahm war dann der Wendepunkt und sein Gegner kam besser ins Spiel und gewann schließlich seinerseits einen Bauern. Im abschließenden Endspiel hielt Frank lange Zeit dagegen, doch sein Gegner wollte unbedingt gewinnen, lehnte ein Remisgebot und gewann dann nach über 5 Stunden Spielzeit.

Dennoch ist nach diesem überzeugenden 5 – 1 Sieg der Aufstieg in die Verbandsliga geglückt. Ein Dank an dieser Stelle auch an die Ersatzspieler Andreas B., Dirk H. und Adrian, die durch ihren Einsatz wichtige Punkte holten und auch Anteil an diesem Erfolg haben. Somit spielen die Erste und die Zweite in der nächsten Saison nicht mehr in der gleichen Liga, was die Ersatzgestellung deutlich erleichtern wird.