• 30. Mai 2026

Heiden II mit Sieg zum Abschluss!!

Am letzten Spieltag der Bezirksoberliga ging es für die Zweite zur zweiten Mannschaft nach Stadtlohn.

Und es folgte ein recht kurzer Kampf, der nach knapp 3,5 Stunden mit einem klaren 5,5 zu 2,5 Sieg für Heiden endete.

Krankheitsbedingt mussten die Stadtlohner kurzfristig das Brett 2 freilassen, so dass Norbert kampflos gewann.

Bereits in der Eröffnung schlug „Mister Taktik“ zu. Tobias überraschte seinen Gegner (kleine Randnotiz, bereits zum zweiten Mal in dieser Saison mit der gleichen Variante) und gewann einen Bauern. Wenig später gewann er dann noch mehr Material und so die Partie.

Dann folgte ein kurzer Dämpfer, denn Alexander musste sich geschlagen geben. Nach einer Ungenauigkeit Alexanders konnte sein Gegner einen wunderschönen Angriff starten. Er fesselte Figuren, verhinderte Alexanders Rochade und stellte viele Drohungen auf, die dann schließlich auch zum Erfolg führten.

Das 3 zu 1 gelang dann Thomas, der zunächst in der Eröffnung fehlgriff und einen Bauern einstellte. Er ließ sich aber nichts anmerken und spielte konzentriert weiter. Und fast „wie vorhergesehen“ schaffte es Thomas, die Figurenkonstellation so zu verschachteln, dass sein Gegner etwas die Übersicht verlor und Thomas so entscheiden Material gewann.

Dirk einigte sich dann mit seinem Gegner auf Remis. In ausgeglichener Stellung hatte er erst noch abgelehnt, um zwei Züge später doch durch Zugwiederholung ins Remis einzuwilligen.

Den entscheidenden Punkt zum Sieg besorgte Sebastian. Sein Gegner spielte druckvoll, „übertrieb“ es aber etwas, so dass er sich mit seinen Figuren verzettelte bzw. Sebastian verteidigte sich sehr gekonnt, so dass er schließlich eine Figur gewann und somit auch die Partie.

Fast zeitgleich erhielt Frank ein Remis Gebot. Er hatte sich eigentlich fest vorgenommen, die Partie zu gewinnen, hatte auch eine recht angenehme Stellung. Doch sein Gegner hatte auch d5 einen unvertreibbaren Springer, womit er den „e Freibauern“ kompensieren konnte. Nach kurzer Überlegung nahm Frank daher an.

Als letztes spielte Markus und dieser spielte die Partie des Tages. Er hatte einen wunderschönen Königsangriff initiiert. Und Markus hatte viele schöne Ideen und schnürte seinen Gegner immer weiter ein. Ein zehnzügiges Matt „übersah“ Markus. Er opferte und alles sah sehr gut aus. Doch bedauerlicherweise fand Markus dann eine Abwicklung, die es seinem Gegner ermöglichte, sich doch noch zu verteidigen. Nun hatte Markus einen ganzen Turm weniger, doch die Stellung war immer noch nicht ganz einfach und so schaffte es Markus dennoch, weiterhin den Druck derart hochzuhalten, so dass sein Gegner sich schließlich nicht anderes zu helfen wusste als den Turm zurückzugeben. Es entstand eine ungleichfarbiges Läufer Endspiel und durch das „Vorrücken des falschen Königsbauern“ war die Partie direkt Remis.

Durch diesen Sieg beendet die Zweite die Bezirksoberliga auf den 4. Platz.

Zusammenfassung und Kuriositäten der Saison:

  1. Das Ziel, um den Aufstieg zu spielen wurde klar verfehlt. Allerdings wäre dies sehr gut möglich gewesen. Denn die drei Niederlagen waren zum Teil mehr als unglücklich, vor allem die Auftaktniederlage gegen die eigene Dritte, und fast noch mehr die Niederlage gegen Raesfeld.
  2. Es herrschte wieder ein toller Mannschaftsgeist. Alle 9 Stammspieler waren hochmotiviert und extrem zuverlässig. Zweimal „hätte man zu Neunt antreten können und es wurde nur ein (!!) Ersatzspieler benötigt, danke Niels nochmal dafür.
  3. Topscorer waren Tobias mit 7 aus 8 und Thomas mit 6,5 Punkten aus 8 Partien.
  4. Lehre der Saison erster Teil: „Nicht im WC einschließen“, denn sonst kommt man nicht mehr raus, so geschehen beim Mannschaftskampf in Raesfeld, als der Hausmeister zu Hilfe eilen musste.
  5. Lehre der Saison zweiter Teil: Immer drauf achten, am „richtigen Brett zu sitzen.“ Beim Kampf gegen Reckenfeld stellten alle Beteiligten erst nach 1,5 Stunden fest, dass Thomas und Daniel die Bretter vertauscht hatten. Heiden gab beide Bretter kampflos ab, gewann aber trotzdem.

Abschließend noch ein Dank an unsere Fahrer, vor allem an Dirks Assistenten/innen und an Bianca Föing und auch an unsere treuen Fans, vor allem Werner, aber auch Alfred und einige andere.

  • 25. April 2026

Sieg und Niederlage in der Bezirksoberliga!!

Zufriedene Gesichter der Zweiten und enttäuschte der Dritten, so gemischt waren die Gefühle nach der 7. Runde der Bezirksoberliga.


Die Dritte, bei denen einigte Stammkräfte fehlten, spielte gegen Stadtlohn II., die nur zu 7. antraten, wodurch Marcel kampflos gewann. Zu einzelnen Partien kann der Autor dieser Zeilen nicht viel sagen.

Deutlich hörbar war allerdings die Enttäuschung von Gerd, als er sich seinem Gegner trotz aussichtsreicher Stellung geschlagen geben musste.

Auch die Niederlage von Niklas fiel in die Kategorie unglücklich, wodurch gleich zwei Partien mit überraschenden Niederlagen endeten.

Seine erste Niederlage der Saison musste außerdem Jupp hinnehmen.

Ebenfalls geschlagen geben musste sich Manfred, der sich durch die Ausfälle plötzlich am Spitzenbrett wiederfand.

Siegreich konnten Sebastian und Karin ihre Partien gestalten.

Zusammen mit dem Remis von Mannschaftsführer Michael bedeutete das am Ende dann die knappe 4,5 zu 3,5 Niederlage. für die Dritte.

Die Zweite hatte parallel die Zweite von Saerbeck zu Gast, die ebenfalls nur zu 7. antraten.

„Dann gehe ich in die Sauna“, so Thomas Kommentar, nachdem sein kamploser Sieg feststand.

Die Zweite erwischte den perfekten Start. Denn die erste beendete Partie war die von Markus, der seinen Gegner zur Aufgabe zwang, nachdem Markus mit seinen aktiven Figuren erfolgreich in die Stellung seines Gegners eingedrungen war.

Und dann endete die Partie von Tobias. Hier „brannte“ mal wieder das Brett. Beide suchten ihr „Heil in der Offensive“. Und hier zeigte sich Tobias dann präziser. Erst gewann er Material, was sein Gegner dann kurz darauf zur Aufgabe zwang.

Frank einigte sich dann mit seinem Gegner auf Remis. Frank hatte mal wieder eine sehr wundersame Eröffnung gespielt und stand absolut bescheiden. Doch seine Gegner ermöglichte ihm, doch noch aktiv an der Partie teilnehmen zu können. Als die Partie dann im Gleichgewicht war, bot Frank dann Remis, was sein Gegner annahm.

„Der wusste, was er tat“, so Daniels Kommentar nach seiner Niederlage. In einer materiell ausgeglichen Endspiel hatte sein Gegner den richtigen Plan und ließ seinen Bauern unaufhaltsam vorrücken.

Anschließend remisierte auch Norbert. In einem absolut ausgeglichen gleichfarbigen Läuferendspiel versuchte Norbert alles, um seinen Gegner doch noch auszutempieren. Dieser agierte aber umsichtig.

Nun war es Dirk vorbehalten für den Heider Sieg zu sorgen. Er stand immer aktiver, agierte immer mit dem Fokus Angriff. Die Engine wird zeigen, ob das wohl alles korrekt war, doch sein Gegner, durch Dirks Spielweise in hochgradiger Zeitnot, verlor etwas die Übersicht und so konnte Dirk seinen Angriff sehenswert zu Ende führen.

Als letztes spielte Sebastian. Ja Sebastian, der sonst häufig zu den ersten gehört, der seine Partie beendet. Er hatte am Ende eine Qualität mehr, doch sein Gegner dafür eine sehr aktive Stellung. Weil der Mannschaftsieg ja bereits feststand, nahm er deshalb das Remis Gebot seines Gegners an.

Am Ende stand somit ein insgesamt ungefährdeter zu 5,5 zu 2,5 Sieg für die Zweite.

  • 21. März 2026

Heiden II mit Kantersieg im Lokalderby!!!

In der 7. Runde der Bezirksoberliga ging für die Zweite nach Borken, ebenfalls gegen die Zweite. Und die Heidener waren sehr motiviert und kämpften um jeden halben Punkt, gut 4,5 Stunden lang.

Direkt druckvoll war der Start von Tobias, der mit Schwarz früh durch eine taktische List einen Bauern gewann. In der Folge verhinderte sein Läufer die kurze Rochade seines Gegners. Als dieser dann „endlich“ zumindest lang rochieren konnte, war dies dann der Anfang von Ende, denn Tobias imitierte einen wunderschönen Königsangriff und gewann.

Insgesamt sah es nach etwa zwei Stunden ganz gut aus, so dass Markus sich in ausgeglichener Stellung mit seinem Gegner auf Remis einigte. Thema dieser Partie war die „richtige Aufstellung der Leichtfiguren.“

Alexander hatte im Mittelspiel mit seiner Dame auf a7 einen Bauern erobert, und so ging es dann auch ins Turmendspiel. Hier verteidigte sein Gegner sehr umsichtig, so dass es am Ende auch hier eine Punkteteilung gab..

Ebenfalls Remis endete die Partie von Sebastian, Hier gab es ein sehr spannendes Mittelspiel. Da wird die häusliche Analyse zeigen, ob da nicht evtl. ein taktisch gewinnbringender Schlag möglich gewesen wäre..

Die endgültige Beruhigung für Heiden besorgte dann Thomas. Er hatte zwar materiellen Vorteil , doch der auf die zweite Reihe vorgerückte Bauer seines Gegners musste sehr ernst genommen werden. Aber Thomas spielt in dieser Saison sehr abgeklärt und wickelte die Partie souverän ab und brachte Heiden so mit 3,5 zu 1,5 in Führung.

Etwas überraschend war es dann Norbert, der den Mannschaftssieg dann sicherte. Überraschend deshalb, weil er nahezu die ganze Partie lang extrem passiv stand. („Soll noch einer sagen, ich würde mich passiv aufbauen“ so der grinsende Kommentar von Frank). Doch am Ende bewies Norbert sein Endspielverständnis und so gewann er diese Partie.

Franks Gegner hat in der Eröffnung einen Doppelbauer auf der a-Linie in Kauf genommen Dadurch versprach er sich aktives Gegenspiel auf der b Linie. Doch, nachdem Frank mit Weiß seinen Läufer auf c7 zog, wurde es plötzlich eng für die schwarze Dame, was der Gegner nur unter Verlust zweier Bauern zu verhindern wusste. Frank braucht zwar lange, doch die schwarzen Türme und vor allem der Läufer auf b7 „warteten nur“, ob Frank einen Weg zu Sieg finden würde. Dieses gelang, mit dem Schönheitsfehler, das schön vorbereitete Matt auszulassen. (er hatte schnell gezogen und eine gewinnbringende Abwicklung gewählt).

Als letztes spielte dann noch Dirk. Er knetete und knetete am Königsflügel, ohne Gefahr zu laufen, dass sein Gegner Gegenspiel generieren konnte, (so zumindest der Eindruck, doch die Engine zeigte, dass sein Gegner sehr wohl hätte den Spieß umdrehen können.) Doch am Ende der Partie harmonierten Dirks Türme und sein Springer perfekt und zwangen sein Gegner schließlich zur Aufgabe.

Somit stand der 6,5 zu 1,5 Sieg fest. (5 Siege und drei Remis).

  • 08. März 2026

6:0-Ausrufezeichen beim Tabellenführer – Heiden hält Meisterschaftstraum am Leben

In der sechsten und damit vorletzten Runde der U20 Verbandsjugendliga kam es zum Spitzenduell. Der Tabellendritte aus Heiden musste auswärts beim Tabellenführer aus Borken antreten.

Die Ausgangslage war eindeutig. Um die Chance auf Meisterschaft und Aufstieg zu wahren, benötigte Heiden einen möglichst hohen Sieg. Personell waren die Voraussetzungen dabei leicht zugunsten von Heiden. Während Borken mit zwei Ersatzspielern antreten musste, fehlte bei Heiden lediglich Nils, für den Fabio einsprang.


Den Auftakt zu einem bemerkenswerten Mannschaftskampf machte Fabio am sechsten Brett. Er nutzte früh die offene g-Linie, um mit seinem Turm Druck gegen den gegnerischen König aufzubauen. In der entscheidenden Phase konnte er mit Dame und Läufer gleich zwei Fesselungen ausnutzen, wodurch die gegnerische Stellung schnell auseinanderfiel. Sein schneller und souveräner Sieg brachte Heiden die Führung.


Nur kurze Zeit später legte Luc am fünften Brett nach. Gegen seinen noch recht jungen Gegner spielte er seine größere Erfahrung konsequent aus. Mit sehr aktiven Figuren dominierte er die Partie von Beginn an und verwandelte den Vorteil sicher in einen Sieg, der zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr geriet.


Wenig später folgte bereits der dritte Punkt. Am vierten Brett kam in der russischen Verteidigung eine Variante aufs Brett, in der sich Niklas bestens auskannte. Über die gesamte Partie hinweg stand er leicht besser. Schließlich übersah sein Gegner in einer Kurzschlussreaktion ein erzwungenes Matt in zwei Zügen – und die Partie war plötzlich entschieden. Damit baute Heiden die Führung auf 3:0 aus.


Nach einiger Zeit beendete auch Sebastian seine Partie am zweiten Brett erfolgreich. Lange Zeit war es eine Begegnung auf Augenhöhe. Zwischenzeitlich schien Sebastian sogar etwas zurückgedrängt zu werden und seine Stellung wirkte zunehmend unangenehm. Doch er behielt die Kontrolle. Als sein Gegner schließlich einen groben Fehler machte, nutzte Sebastian die Gelegenheit sofort aus, wodurch sein Gegner aufgab.


Mit dem 4:0 stand der Mannschaftssieg bereits fest, doch damit war der starke Auftritt der Heidener noch nicht beendet.


Am dritten Brett gelang es Alexander im Mittelspiel, eine Fesselung gegen die gegnerische Dame auszunutzen und eine Figur zu gewinnen. Den materiellen Vorteil baute er Schritt für Schritt weiter aus. Nach längerem Widerstand musste sein Gegner schließlich die Partie aufgeben.


Den Schlusspunkt setzte Jonas am ersten Brett. Nach einem größeren Abtausch im Zentrum kam er mit etwas aktiveren Figuren aus dem Mittelspiel, auch wenn die Stellung objektiv noch recht ausgeglichen war. Da die Niederlage für Borken bereits feststand, bot sein Gegner Remis an. Jonas entschied sich jedoch weiterzuspielen, da er seine Stellung weiterhin für etwas angenehmer hielt und auch die Tabellensituation im Hinterkopf hatte. Genau einen Zug später fiel dann die Entscheidung. Mit einem Damenopfer leitete Jonas eine Kombination ein, an deren Ende er eine Gabel und den Gewinn eines Springers erzielte. Sein Gegner reagierte mit einem leichten Schmunzeln und gab auf.


Am Ende stand ein außergewöhnlich klares 6:0 für Heiden gegen den Tabellenführer aus Borken auf dem Spielberichtsbogen – ein Ergebnis, mit dem vor dem Mannschaftskampf kaum zu rechnen gewesen war.


Damit bleibt der Traum von Meisterschaft und Aufstieg weiterhin am Leben. In der letzten Runde benötigt Heiden dafür jedoch den Pflichtsieg gegen Münster 4. Gleichzeitig müsste Steinfurt, das mit der besten Ausgangslage in die letzte Runde geht, gegen Borken verlieren. Die Chancen sind zwar klein – doch nach diesem beeindruckenden Auftritt ist klar, dass alles passieren kann.

  • 08. März 2026

Wichtiger Sieg für die Erste!!

In der 7. Runde der Regionalliga hatte die Erste Saerbeck zu Gast. Für Heiden war es ein wichtiges Spiel, um sich etwas Luft zu verschaffen von den Abstiegsrängen.

Die ersten „Signale funkte“ Mannschaftsführer Hermann. „Im ewig jungen Duell mit seinem Gegner“ gewann er recht früh einen Bauern. Doch der danach gewählte Plan erwies sich, wie die anschließende Analyse zeigte, als nicht zwingend genug. Mehr noch, sein Gegner eroberte den Bauern zurück und beide einigten sich auf Remis.

Das zweite Remis steuerte dann Niklas bei. Er hatte einen Bauern für „Spiel“ gegeben, doch sein Gegner agierte geschickt. Und kurz vor Schluss hatte Niklas dann sogar Glück, denn sowohl Niklas als auch sein Gegner übersahen eine sehenswerte Kombination. Sein Gegner hätte kurzeitig die Damme opfern können, um dann nicht nur die Dame, sondern auch Qualität und Bauern zu gewinnen. Als Niklas diese Kombination abwendete, verflachte die Partie.

Ebenfalls Remis endete die Partie am Spitzenbrett. Hier hatte Hendrik das Läuferpaar, dafür allerdings eine etwas „schwerfällige“ Bauernstruktur. Dies beides führte dann dazu, dass Hendrik einen Läufer abtauschen musste und das Remis nun fast folgerichtig war.

Auch die vierte beendete Partie endete Remis. Aber Remis bedeuten nicht zwingend, dass Partien grundsätzlich gleichförmig verlaufen, dies bewies der Partieverlauf von Stefan. Sein Gegner opferte eine Figur für zwei Bauern und viel Gegenspiel. Auch die dritter Bauer drohte zu fallen, auch weil Stefan wohl nicht die präziseste Verteidigung fand. In dieser sehr undurchsichtigen Stellung einigten sich dann beide auf die Punkteteilung.

Alfred brachte Heiden dann in Führung. Er hatte durch die etwas unorthodox wirkenden Züge DA5, b5, b4 seinen Gegner wohl auf den falschen Fuß erwischt, so dass sich dieser sehr passiv aufstellte, u. a. fanden sich seine beide Springer zwischenzeitlich auf d1 und g1 wieder. Alfred rückte mit seinen Figuren unaufhaltsam vor und schnürte seinen Gegner immer mehr ein. Alfreds Schwerfiguren auf der e Linie hatte sein Gegner schließlich nichts mehr entgegen zu setzen und so gab er auf.

Für die Vorentscheidung sorgte Jonas. Er hatte eine sehr konzentrierte Partie geführt und sich einen leichten positionellen Vorteil verschafft, was sehr vielversprechend aussah. Doch Jonas verlor dann etwas den Faden und sein Gegner übernahm dass Kommando und schien die Partie komplett auf seine Seite ziehen zu können. Doch dann griff er fehl und stellte einzügig die Partie ein.

Somit fehlte „nur noch“ ein halber Punkt zum Mannschaftssieg. Diesen holte dann Gerd. Er hatte die ganze Partie die deutlich aktivere Stellung und setzte seinen Gegner gehörig unter Druck. In dieser Umklammerung willigte er daher in das Remis Gebot ein.

Viel Spannung und „ein auf und ab“ bot die Partie am zweiten Brett. Darin waren sich Andreas und sein Gegner nach der Partie einig. Am Ende hatte sich ein sehr spannendes Bauernendspiel entwickelt. Als beide schließlich „nur noch ihren König hatten“ gaben sie sich dann die Hände und einigten sich auf Remis.

Somit hieß es am Ende 18 zu 14 (5 zu 3) für Heiden. Doch die 14 Punkte und Platzt 5 sind noch keine Garantie für den Klassenerhalt, denn das bedeuten „nur“ zwei Punkte Vorsprung auf den Vorletzten, der unter Umständen auch absteigt.

  • 28. Februar 2026

Endlich Zählbares für Heiden

Am 6. Spieltag der Bezirksoberliga hatte die Zweite Rheine II und die Dritte Saerbeck II zu Gast. Es entwickelten sich zwei spannende Mannschaftskämpfe, die gegen 20 Uhr ihr Ende fanden.

Beim Spiel der Zweiten waren die ersten Blicke auf die Partie von Daniel gerichtet. Hier „blitzte“ sein Gegner seine Figuren immer weiter in den Angriff.

Die erste beendete Partie war dann allerdings etwas überraschend die von Thomas. In einem gleichfarbigen Läufer Endspiel zeigte Thomas sehr gute Technik und zwang seinen Gegner schließlich zur Aufgabe.

Als nächstes einigte sich dann Sebastian, ebenfalls bereits im Endspiel und mit leicht positionellen Vorteilen, mit seinem Gegner auf Remis.

In der Zwischenzeit hatte Dirk und Tobias materielle Vorteile erreicht und auch Daniel hatte den Angriff abgewehrt. Dies nahmen Alexander und Frank zum Anlass, ihren Gegnern Remis zu bieten. (Frank konnte sich nicht erinnern, wann er dies zum letzten Mal in einem Mannschaftskampf getan hatte). Sein Gegner nahm das Gebot an, allerdings stellten beide unmittelbar nach dem Hände Schütteln fest, dass Franks letzter Zug mehr als nur ungenau war. Alexanders Gegner spielte noch kurz weiter, um sich dann doch mit Alexander auf die Punkteteilung zu einigen.

Danach beendete Tobias seine Partie siegreich. Er hatte die ganze Partie bestimmt und mit seinen Springern gewildert. So ergab sich u. a. nach Springergabeln, nach denen er beide Türme erobert hatte, folgende Stellung. Tobias seine beiden Springer standen auf a8 und h8.

Als nächstes endete dann wohl die „zuschauerfreundlichste Partie.“ Dies war die von Daniel. Sein Gegner spielte wie erwähnt voll auf Angriff. Doch Daniel konterte und gewann eine Figur, die er dann allerdings wieder verlor. Danach war die Stellung erneut sehr unübersichtlich und schließlich gelang es Daniels Gegner dann doch, seinen Angriff erfolgreich abzuschließen..

„Es steht 3,5 zu 3,5“, so Franks Kommentar zu Dirk, der als letztes spielte. Dirk lächelnde Antwort: „Danke für den Hinwies“. Dirk hatte immer noch eine Figur mehr und auch die aktivere Stellung. Dirk ließ nichts mehr anbrennen und gewann souverän und sorgte somit für den Sieg.

Am Ende hieß es also 4,5 zu 3,5 für Heiden.

Beim Mannschaftskampf der Dritten war Heiden direkt in Führung, da Gerd kampflos gewann.

Zu einzelnen Spielen kann der Autor dieses Artikels nur wenig schreiben, da er diese nur wenig verfolgen konnte.

Martin hatte seine russische Eröffnung gewohnt sicher aufs Brett bekommen. In ausgeglichener Stellung einigte er sich mit seinem Gegner auf Remis.

Ebenfalls Remis endete die Partie von Michael W.

Ralf Buchner musste sich hingegen seinem Gegner geschlagen geben.

Weiterhin sehr erfolgreich ist Jupp in dieser Saison. So nutzte er auch heute seine ganze Routine, um am Ende erneut einen vollen Punkt einzusammeln.

Somit stand es 3 zu 2 für Heiden. In den letzten drei Partien wurde lang und hart gerungen.

Sebastian war im Mittelspiel einer Springergabel zum „Opfer“ gefallen. Er wehrte sich aber sehr, sehr lange, bis sein Gegner dann aber doch einen Bauern „durchzog“ und mit der Dame dann Matt setzte.

Adrian spielte gegen einen Heidener. Kein Scherz, denn mit Jochen spielte auf Seiten von Saerbeck, ein Heidener Schachmitglied. Doch Jochen machte keine Anstalten, seinem „Heimatverein“ Gastgeschenke zu geben. Er und Adrian lieferten sich einen tollen Fight. Am Ende hatte Adrian die klar aktiveren Figuren und damit gelang es ihm, seinen Zentrumsbauern vorrücken zu lassen, was schließlich zum Sieg führte.

Als letztes stemmte sich Michel gegen die drohende Niederlage. Nachdem er einen Springerzug ins Zentrum nicht gesehen hatte, wurde es zunehmend schwerer und ein Bauern kostete es auch noch. Michael versuchte alles, doch sein Gegner behielt den Überblick und setzte seinen Springer dann am Ende nochmals erfolgreich ein, so dass Micheal die „Segel“ streichen musste.

Somit hieß es am Ende 4 zu 4.

Und in der nächsten Woche kommt dann die Erste aus Saerbeck, um gegen unsere Erste zu spielen.