• 26. September 2026

Die Zweite gewinnt das Vereinsduell!!

Auch in diesem Jahr startete die Bezirksoberliga mit dem vereinsinternen Duell zwischen der Zweiten und Dritten. Im letzten Jahr hatte die Dritte gewonnen, dementsprechend noch motivierter war die Zweite in diesem Jahr. Allerdings hatte die Dritte eine Vielzahl von Ausfällen zu verkraften aus den unterschiedlichsten Gründen. Und Schach ist natürlich nicht das wichtigste, so stehen die engsten Angehörigen und deren Gesundheit an erster Stelle und dafür drücken wir ALLE die Daumen..

Trotz dieser ungleichen Ausgangslage wurde sehr hart gekämpft und um jeden halben Punkt gerungen..

Die Dritte trat dann zu Siebt an, so dass Norbert kampflos gewann und sich dann darauf konzentrierte, die anderen zu unterstützen, ein besonderes Augenmerk hatte er dabei auf Dirks Partie.

Die erste erspielte Entscheidung fiel am ersten Brett. Hier spiet in diesem Jahr Jonas, der „einfach so viel wie möglich spielen“ will, sprich falls benötigt in der Ersten (wie in der letzten Woche (Remis)) und in der Zweiten. Heute spielte er gegen Adrian und erwischte diesen bereits in der Eröffnung auf den falschen Fuß, so dass er nicht nur einen Bauern gewann, sondern Adrians König auch ans Zentrum „fesselte“ und immer mehr in die Enge drängte, was dann folgerichtig zur Aufgabe von Adrian folgte.

Den dritten Punkt für Heiden holte Dirk gegen Jupp. Beide kämpften um die „Vormachtstellung“ im Zentrum. Schließlich „galoppierten“ Dirks Springer besser als Jupps und eroberten erst Material und führte dann schließlich zum Matt.

Dann war es Frank, der seine Partie siegreich beendete. Er hatte zwar erst einen Bauern gewonnen, doch in der Folge schaffte es Niklas Espediller, sich sehr geschickt aufzustellen, besonders der schwarzfeldrige Läufer bereite Frank Kopfzerbrechen. Als sich dann die Möglichkeit bot diesen gegen seinen Springer zu tauschen, war die Partie aufgrund der aktiven Türme entschieden.

Den Sieg sicherte dann Alexander. Er gewann gegen Nils, der dankenswerterweise kurzfristig eingesprungen war. Lange Zeit war es auch Alexander, der durch seine Aktivität und den Königsangriff auf der „Gewinnerstraße“ zu sein schien, doch dann verlor er etwas den Faden und Nils übernahm das Kommando. Aber dann die nächste Wendung, Nils griff fehl und so war es dann eben Alexander, der das Duell für sich entschied.

Danach gab es dann auch was Zählbares für die Dritte. Denn Markus und Niklas Franzen einigten sich auf Remis. Niklas, der neu in der Dritten ist und in den letzten Monaten so richtig auf der „Überholspur“ ist, zeigte auch gegen Markus sein „aggressives“ Spiel. Doch auch Markus ist ja wirklich gut in Form und besonders eröffnungstechnisch immer sehr gut vorbereitet. Inder Schlussstellung hat Markus leichte Vorteile.

Den 6. Sieg holte Sebastian Föing gegen Ralf, besonders daran erst einmal, dass Ralf wieder am Brett sitzt, darüber ist die Freude groß. Und Sebastian, ja der zeigte sich hochmotiviert. Beim Stand von 5 zu 0 lehnte er eine Remis Gebot ab. In diesem Moment stand er zwar leicht besser, aber vom Sieg noch weit entfernt. Sebastian spielte konzentriert weiter und „zwang“ Ralf schließlich zur Aufgabe.

Die letzte Partie des Tages spielten Thomas und Sebastian Knop. Und das war die Partie des Tages. Diese zu analysieren, das MUSS absolut interessant sein. Sebastian „warf“ von Beginn an all seine Figuren nach vorn in Richtung des Königs von Thomas. Und ob da was taktisch möglich war, dass wird die Engine bestimmt verraten. Dann drängte Thomas Sebastian zurück und gewann immer mehr die Oberhand. Doch Sebastian wehrte sich hartnäckig und schlug nochmals zurück. Und am Ende stand das nie für möglich gehaltene Ergebnis. REMIS.

Somit stand der 7 zu 1 Sieg der Zweiten fest. Weiter geht am 17. Oktober. Dort genießen beide Mannschaften Heimrecht. Die Zweite empfängt Rochade Emsdetten III und die Dritte SC KB Rheine II.

  • 20. September 2026

Auch die Vierte mit Heimniederlage!!

In der ersten Runde der Bezirksklasse kam es zum Duell der vierten Mannschaft gegen die dritte Mannschaft aus Bocholt.

Noch gravierender als bei der ersten Mannschaft waren bedauerlicherweise die zahlreichen Ausfälle bei der Vierten.. Diese konnten auch nicht kompensiert werden, zumindest konnte es nicht in Zählbares umgemünzt werden. Denn das „gute an Ausfällen“ ist, dass so einige talentierte Jugendliche zu Spielpraxis kamen.

Doch am Ende stand eine klare 5 zu 1 Niederlage gegen die erfahrenden Gegner aus Bocholt. Nik, Georg, Tom, Limar und Mika mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben.

Für das Highlight des Tages sorgte Tim Jägers, der eine sehr schöne Angriffspartie spielte und so schließlich seinen Gegner zur Aufgabe zwang. Dies erfreute besonders Josef Jägers, Gründungsmitglied des Heidener Schachvereins, der aufmerksam verfolgte, wie sein Enkel gekonnt die Figuren übers Feld führte.

  • 20. September 2026

Heiden I mit Auftaktniederlage!!

Am ersten Spieltag der Regionalliga hatte die Erste Steinfurt zu Gast. Unglücklicherweise fehlten gleich 3 (!!) Stammspieler.

Bereits während der Eröffnungsphase einigten sich Stefan und Martin mit ihren Gegnern auf Remis.

Danach wurde lang und hart gekämpft. Die einzelnen Spielberichte fallen heute recht kurz aus, weil der Autor dieses Berichts fast nur am Brett saß.

Einen wunderschönen Sieg erspielte sich Gerd, der sich sehr überzeugend aufbaute und seine Stellung immer weiter verbesserte und so seinen Gegner schließlich zur Aufgabe zwang.

Weitere Remis steuerten Hermann und Jonas bei. Hermanns Schlussstellung sah auf den ersten Blick möglicherweise für viele Außenstehende gar nicht so spektakulär aus, doch Hermanns demonstrierte im Nachgang wie enorm viel taktische Möglichkeiten für beide Seiten in der Luft lagen. Auch Jonas kommentierte seine Partie zwischenzeitlich als „Jetzt wirds wild“. Doch auch hier stand dann am Ende die Punkteteilung.

Andreas zeigte sich nach seiner Partie enttäuscht: „Meine Partie war leider ganz schlecht“. Nach einer minimalen Ungenauigkeit wurde er immer weiter in die Defensive gedrückt, während sein Gegner einen aktiveren Zug nach dem anderen aufs Brett zauberte, was dann folgerichtig zur Aufgabe von Andreas führte.

Auch Norbert fand sich bereits nach der Eröffnungsphase in der absolutem Defensive wieder. Diese Stellung zu verteidigen wirkte für die Zuschauer sehr schwierig. Norbert versuchte alles, doch sein Gegner ließ sich nicht beirren und zwang so Norbert zur Aufgabe.

Frank hingegen „verschlief“ mal nicht die Eröffnung und stand recht schnell sehr angenehm, zumindest materiell (ein Bauer). Seine Stellung krankte allerdings etwas an der mangelnden Entwicklung, er spielte aber lange Zeit sehr sauber und hielt den Vorteil, ließ sich dann aber etwas von seinem Weg abbringen, so dass die Stellung dann im absoluten Gleichgewicht war, was folgerichtig zum Remis Gebotes seines Gegner führte. Doch aufgrund der drohenden Niederlagen von Andreas und Norbert spielte er weiter., was sich aber als sehr schwierig darstellte. Kurz vor Ende wählte Frank dann zu viel Risiko. Statt seines präferierten Zuges zu ziehen, der zumindest laut Engine zum Remis geführt hätte, lief er dann ins „Verderben“ und sein Gegner baute ein unabwehrbares Mattnetz auf.

Somit stand die 14 – 18 (3 zu 5) Niederlage fest.

  • 30. Mai 2026

Heiden II mit Sieg zum Abschluss!!

Am letzten Spieltag der Bezirksoberliga ging es für die Zweite zur zweiten Mannschaft nach Stadtlohn.

Und es folgte ein recht kurzer Kampf, der nach knapp 3,5 Stunden mit einem klaren 5,5 zu 2,5 Sieg für Heiden endete.

Krankheitsbedingt mussten die Stadtlohner kurzfristig das Brett 2 freilassen, so dass Norbert kampflos gewann.

Bereits in der Eröffnung schlug „Mister Taktik“ zu. Tobias überraschte seinen Gegner (kleine Randnotiz, bereits zum zweiten Mal in dieser Saison mit der gleichen Variante) und gewann einen Bauern. Wenig später gewann er dann noch mehr Material und so die Partie.

Dann folgte ein kurzer Dämpfer, denn Alexander musste sich geschlagen geben. Nach einer Ungenauigkeit Alexanders konnte sein Gegner einen wunderschönen Angriff starten. Er fesselte Figuren, verhinderte Alexanders Rochade und stellte viele Drohungen auf, die dann schließlich auch zum Erfolg führten.

Das 3 zu 1 gelang dann Thomas, der zunächst in der Eröffnung fehlgriff und einen Bauern einstellte. Er ließ sich aber nichts anmerken und spielte konzentriert weiter. Und fast „wie vorhergesehen“ schaffte es Thomas, die Figurenkonstellation so zu verschachteln, dass sein Gegner etwas die Übersicht verlor und Thomas so entscheiden Material gewann.

Dirk einigte sich dann mit seinem Gegner auf Remis. In ausgeglichener Stellung hatte er erst noch abgelehnt, um zwei Züge später doch durch Zugwiederholung ins Remis einzuwilligen.

Den entscheidenden Punkt zum Sieg besorgte Sebastian. Sein Gegner spielte druckvoll, „übertrieb“ es aber etwas, so dass er sich mit seinen Figuren verzettelte bzw. Sebastian verteidigte sich sehr gekonnt, so dass er schließlich eine Figur gewann und somit auch die Partie.

Fast zeitgleich erhielt Frank ein Remis Gebot. Er hatte sich eigentlich fest vorgenommen, die Partie zu gewinnen, hatte auch eine recht angenehme Stellung. Doch sein Gegner hatte auch d5 einen unvertreibbaren Springer, womit er den „e Freibauern“ kompensieren konnte. Nach kurzer Überlegung nahm Frank daher an.

Als letztes spielte Markus und dieser spielte die Partie des Tages. Er hatte einen wunderschönen Königsangriff initiiert. Und Markus hatte viele schöne Ideen und schnürte seinen Gegner immer weiter ein. Ein zehnzügiges Matt „übersah“ Markus. Er opferte und alles sah sehr gut aus. Doch bedauerlicherweise fand Markus dann eine Abwicklung, die es seinem Gegner ermöglichte, sich doch noch zu verteidigen. Nun hatte Markus einen ganzen Turm weniger, doch die Stellung war immer noch nicht ganz einfach und so schaffte es Markus dennoch, weiterhin den Druck derart hochzuhalten, so dass sein Gegner sich schließlich nicht anderes zu helfen wusste als den Turm zurückzugeben. Es entstand eine ungleichfarbiges Läufer Endspiel und durch das „Vorrücken des falschen Königsbauern“ war die Partie direkt Remis.

Durch diesen Sieg beendet die Zweite die Bezirksoberliga auf den 4. Platz.

Zusammenfassung und Kuriositäten der Saison:

  1. Das Ziel, um den Aufstieg zu spielen wurde klar verfehlt. Allerdings wäre dies sehr gut möglich gewesen. Denn die drei Niederlagen waren zum Teil mehr als unglücklich, vor allem die Auftaktniederlage gegen die eigene Dritte, und fast noch mehr die Niederlage gegen Raesfeld.
  2. Es herrschte wieder ein toller Mannschaftsgeist. Alle 9 Stammspieler waren hochmotiviert und extrem zuverlässig. Zweimal „hätte man zu Neunt antreten können und es wurde nur ein (!!) Ersatzspieler benötigt, danke Niels nochmal dafür.
  3. Topscorer waren Tobias mit 7 aus 8 und Thomas mit 6,5 Punkten aus 8 Partien.
  4. Lehre der Saison erster Teil: „Nicht im WC einschließen“, denn sonst kommt man nicht mehr raus, so geschehen beim Mannschaftskampf in Raesfeld, als der Hausmeister zu Hilfe eilen musste.
  5. Lehre der Saison zweiter Teil: Immer drauf achten, am „richtigen Brett zu sitzen.“ Beim Kampf gegen Reckenfeld stellten alle Beteiligten erst nach 1,5 Stunden fest, dass Thomas und Daniel die Bretter vertauscht hatten. Heiden gab beide Bretter kampflos ab, gewann aber trotzdem.

Abschließend noch ein Dank an unsere Fahrer, vor allem an Dirks Assistenten/innen und an Bianca Föing und auch an unsere treuen Fans, vor allem Werner, aber auch Alfred und einige andere.

  • 25. April 2026

Sieg und Niederlage in der Bezirksoberliga!!

Zufriedene Gesichter der Zweiten und enttäuschte der Dritten, so gemischt waren die Gefühle nach der 7. Runde der Bezirksoberliga.


Die Dritte, bei denen einigte Stammkräfte fehlten, spielte gegen Stadtlohn II., die nur zu 7. antraten, wodurch Marcel kampflos gewann. Zu einzelnen Partien kann der Autor dieser Zeilen nicht viel sagen.

Deutlich hörbar war allerdings die Enttäuschung von Gerd, als er sich seinem Gegner trotz aussichtsreicher Stellung geschlagen geben musste.

Auch die Niederlage von Niklas fiel in die Kategorie unglücklich, wodurch gleich zwei Partien mit überraschenden Niederlagen endeten.

Seine erste Niederlage der Saison musste außerdem Jupp hinnehmen.

Ebenfalls geschlagen geben musste sich Manfred, der sich durch die Ausfälle plötzlich am Spitzenbrett wiederfand.

Siegreich konnten Sebastian und Karin ihre Partien gestalten.

Zusammen mit dem Remis von Mannschaftsführer Michael bedeutete das am Ende dann die knappe 4,5 zu 3,5 Niederlage. für die Dritte.

Die Zweite hatte parallel die Zweite von Saerbeck zu Gast, die ebenfalls nur zu 7. antraten.

„Dann gehe ich in die Sauna“, so Thomas Kommentar, nachdem sein kamploser Sieg feststand.

Die Zweite erwischte den perfekten Start. Denn die erste beendete Partie war die von Markus, der seinen Gegner zur Aufgabe zwang, nachdem Markus mit seinen aktiven Figuren erfolgreich in die Stellung seines Gegners eingedrungen war.

Und dann endete die Partie von Tobias. Hier „brannte“ mal wieder das Brett. Beide suchten ihr „Heil in der Offensive“. Und hier zeigte sich Tobias dann präziser. Erst gewann er Material, was sein Gegner dann kurz darauf zur Aufgabe zwang.

Frank einigte sich dann mit seinem Gegner auf Remis. Frank hatte mal wieder eine sehr wundersame Eröffnung gespielt und stand absolut bescheiden. Doch seine Gegner ermöglichte ihm, doch noch aktiv an der Partie teilnehmen zu können. Als die Partie dann im Gleichgewicht war, bot Frank dann Remis, was sein Gegner annahm.

„Der wusste, was er tat“, so Daniels Kommentar nach seiner Niederlage. In einer materiell ausgeglichen Endspiel hatte sein Gegner den richtigen Plan und ließ seinen Bauern unaufhaltsam vorrücken.

Anschließend remisierte auch Norbert. In einem absolut ausgeglichen gleichfarbigen Läuferendspiel versuchte Norbert alles, um seinen Gegner doch noch auszutempieren. Dieser agierte aber umsichtig.

Nun war es Dirk vorbehalten für den Heider Sieg zu sorgen. Er stand immer aktiver, agierte immer mit dem Fokus Angriff. Die Engine wird zeigen, ob das wohl alles korrekt war, doch sein Gegner, durch Dirks Spielweise in hochgradiger Zeitnot, verlor etwas die Übersicht und so konnte Dirk seinen Angriff sehenswert zu Ende führen.

Als letztes spielte Sebastian. Ja Sebastian, der sonst häufig zu den ersten gehört, der seine Partie beendet. Er hatte am Ende eine Qualität mehr, doch sein Gegner dafür eine sehr aktive Stellung. Weil der Mannschaftsieg ja bereits feststand, nahm er deshalb das Remis Gebot seines Gegners an.

Am Ende stand somit ein insgesamt ungefährdeter zu 5,5 zu 2,5 Sieg für die Zweite.

  • 21. März 2026

Heiden II mit Kantersieg im Lokalderby!!!

In der 7. Runde der Bezirksoberliga ging für die Zweite nach Borken, ebenfalls gegen die Zweite. Und die Heidener waren sehr motiviert und kämpften um jeden halben Punkt, gut 4,5 Stunden lang.

Direkt druckvoll war der Start von Tobias, der mit Schwarz früh durch eine taktische List einen Bauern gewann. In der Folge verhinderte sein Läufer die kurze Rochade seines Gegners. Als dieser dann „endlich“ zumindest lang rochieren konnte, war dies dann der Anfang von Ende, denn Tobias imitierte einen wunderschönen Königsangriff und gewann.

Insgesamt sah es nach etwa zwei Stunden ganz gut aus, so dass Markus sich in ausgeglichener Stellung mit seinem Gegner auf Remis einigte. Thema dieser Partie war die „richtige Aufstellung der Leichtfiguren.“

Alexander hatte im Mittelspiel mit seiner Dame auf a7 einen Bauern erobert, und so ging es dann auch ins Turmendspiel. Hier verteidigte sein Gegner sehr umsichtig, so dass es am Ende auch hier eine Punkteteilung gab..

Ebenfalls Remis endete die Partie von Sebastian, Hier gab es ein sehr spannendes Mittelspiel. Da wird die häusliche Analyse zeigen, ob da nicht evtl. ein taktisch gewinnbringender Schlag möglich gewesen wäre..

Die endgültige Beruhigung für Heiden besorgte dann Thomas. Er hatte zwar materiellen Vorteil , doch der auf die zweite Reihe vorgerückte Bauer seines Gegners musste sehr ernst genommen werden. Aber Thomas spielt in dieser Saison sehr abgeklärt und wickelte die Partie souverän ab und brachte Heiden so mit 3,5 zu 1,5 in Führung.

Etwas überraschend war es dann Norbert, der den Mannschaftssieg dann sicherte. Überraschend deshalb, weil er nahezu die ganze Partie lang extrem passiv stand. („Soll noch einer sagen, ich würde mich passiv aufbauen“ so der grinsende Kommentar von Frank). Doch am Ende bewies Norbert sein Endspielverständnis und so gewann er diese Partie.

Franks Gegner hat in der Eröffnung einen Doppelbauer auf der a-Linie in Kauf genommen Dadurch versprach er sich aktives Gegenspiel auf der b Linie. Doch, nachdem Frank mit Weiß seinen Läufer auf c7 zog, wurde es plötzlich eng für die schwarze Dame, was der Gegner nur unter Verlust zweier Bauern zu verhindern wusste. Frank braucht zwar lange, doch die schwarzen Türme und vor allem der Läufer auf b7 „warteten nur“, ob Frank einen Weg zu Sieg finden würde. Dieses gelang, mit dem Schönheitsfehler, das schön vorbereitete Matt auszulassen. (er hatte schnell gezogen und eine gewinnbringende Abwicklung gewählt).

Als letztes spielte dann noch Dirk. Er knetete und knetete am Königsflügel, ohne Gefahr zu laufen, dass sein Gegner Gegenspiel generieren konnte, (so zumindest der Eindruck, doch die Engine zeigte, dass sein Gegner sehr wohl hätte den Spieß umdrehen können.) Doch am Ende der Partie harmonierten Dirks Türme und sein Springer perfekt und zwangen sein Gegner schließlich zur Aufgabe.

Somit stand der 6,5 zu 1,5 Sieg fest. (5 Siege und drei Remis).