1. 04.09.26 Cup der Hoffnung um 19 Uhr in Südlohn Haus Wilmers, Gespielt werden 90 Minuten Stundenpartien
2. 11.09.26 1 Runde Schnellschach Begin 20.30 Uhr im Freizeithaus Bedenkzeit 10 Minuten mit 5 Sekunden Zuschlag pro Zug
3. 18.09.26 Trainigsabend im Freizeithaus
4. 19.09.26 Erste Runde Heiden 1 gegen Steinfurt 15 Uhr Freizeithaus
5. 19.09.26 Erste Runde Heiden IV gegen Bocholt III 15 Uhr Freizeithaus
6. 25.09.26 1 Runde des 31. Heiden Open ab 20 Uhr Freizeithaus
7. 26.09.26 1 Runde Heiden III gegen Heiden II um 15 Uhr im Freizeithaus
8. 02.10.26 Trainigsabend im Freizeithaus
9. 03.10.26 ABC-Pokal Schachbezirk Borken ab 14 Uhr im Freizeithaus
10. 09.10.26 1 Runde Blitzschachturnier um 20.30 Uhr im Freizeithaus Bedenkzeit 3 Minuten und 2 Sekunden Zuschlag pro Zug
1 Termine Spieljahr 2026/2027
Kagoshima und ein unerwarteter Abschied
Nach unserer Ankunft in Kagoshima fuhren wir gemeinsam nach Hioki, wo wir zunächst vom Bürgermeister empfangen wurden. Anschließend nahmen wir gemeinsam mit unseren Gastfamilien an einer feierlichen Empfangsveranstaltung teil. Bei einem gemeinsamen Abendessen, mehreren Reden sowie dem Austausch von Wimpeln und Gastgeschenken lernten wir unsere Gastgeber bereits besser kennen. Nach dem offiziellen Teil ging es schließlich gemeinsam mit den Gastfamilien nach Hause, wo wir den restlichen Abend verbrachten.

Der darauffolgende Tag stand ganz im Zeichen unserer Gastfamilien. Jede Familie gestaltete ihr eigenes Programm, wodurch wir den japanischen Alltag auf ganz unterschiedliche Weise erleben konnten. Viele besuchten gemeinsam ein Onsen, wobei einige sogar die Gelegenheit hatten, sich in warmen Vulkansteinen eingraben zu lassen – eine besondere Form der Entspannung. Andere verbrachten den Tag an einem Natursee, besuchten den südlichsten Bahnhof Japans oder probierten Nagashi Sōmen, bei dem die Nudeln durch eine Bambusrinne mit fließendem Wasser rutschen und mit Stäbchen aufgefangen werden müssen. Am Abend kamen viele Gastfamilien noch einmal zu einem gemeinsamen Grillen zusammen. Dabei konnten wir zahlreiche für uns ungewohnte Spezialitäten wie Schnecken, Muscheln, Fischkuchen sowie verschiedene heimische Früchte probieren. Außerdem lernten wir mit dem traditionellen Wassermelonen-Zerschlagen eine weitere japanische Sommertradition kennen.
Am nächsten Tag besuchten wir die Ijuin-Oberschule. Im Rahmen einer Diskussion tauschten wir uns erneut mit japanischen Schülerinnen und Schülern aus und konnten dabei viele interessante Einblicke in das japanische Schul- und Sportsystem gewinnen. Nach dem Mittagessen stand ein weiterer sportlicher Höhepunkt auf dem Programm: Gemeinsam mit einem örtlichen Kendoverein durften wir die traditionelle Kampfsportart Kendo kennenlernen und selbst ausprobieren. Trotz der sommerlichen Hitze und der schweren Schutzausrüstung machte das Training allen großen Spaß und vermittelte uns gleichzeitig viel über die Werte und Traditionen dieser Sportart.

Für den folgenden Tag war ursprünglich ein gemeinsamer Nachmittag am Meer geplant. Aufgrund des herannahenden Taifuns musste das Programm jedoch kurzfristig geändert werden. Zunächst besuchten wir einen historischen Park, in dem wir viel über die Industrialisierung und Modernisierung Japans sowie über die Geschichte der Samurai erfuhren. Außerdem konnten wir eine traditionelle Samurai-Villa besichtigen. Anschließend kauften wir gemeinsam in einem Supermarkt unser Mittagessen ein und aßen dieses im Hotel. Dort blieb uns anschließend etwa eine Stunde Zeit, um unsere Koffer zu packen. Bevor wir das Hotel verließen, kamen einige unserer Gastfamilien noch einmal vorbei, um sich persönlich von uns zu verabschieden. Gegen 16 Uhr erreichten wir den Flughafen. Da bis zuletzt unklar war, ob unser Flug aufgrund des Taifuns überhaupt stattfinden würde, hieß es zunächst abwarten. Erst gegen 18 Uhr konnten wir schließlich einchecken und waren erleichtert, dass unser für 19 Uhr geplanter Flug wie vorgesehen starten konnte. Am Abend landeten wir schließlich sicher in Tokio.

Wir freuen uns, euch bald ein letztes Mal aus Japan berichten zu können!
Von Miyazaki zu den Gastfamilien – ein unvergesslicher Teil unseres Austauschs
Nach unserem Inlandsflug nach Miyazaki wurden wir herzlich empfangen und konnten bei einem gemeinsamen Spaziergang über eine Hängebrücke die beeindruckende Natur der Region kennenlernen. Anschließend bezogen wir unsere Unterkunft, wo wir die Gelegenheit hatten, einen Yukata, einen traditionellen japanischen Sommerkimono, anzuprobieren. Für viele war dies eine ganz neue Erfahrung und ein gelungener erster Einblick in die japanische Kultur. Den Abend ließen wir anschließend gemeinsam ausklingen und freuten uns auf die kommenden Tage.
Am nächsten Morgen nahmen wir zunächst an einem Kreativ-Workshop teil, bei dem wir Leinentücher mit Blättern färbten. Durch das Hämmern der Blätter auf den Stoff entstanden individuelle Muster, sodass jeder ein persönliches Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen konnte. Anschließend besuchten wir eine japanische Burg, in der eine Ausstellung spannende Einblicke in die Geschichte der Samurai bot. Danach lernten wir gemeinsam mit Grund- und Mittelschülern das finnische Wurfspiel Mölkky kennen und hatten viel Spaß dabei, es gemeinsam auszuprobieren. Beim anschließenden offiziellen Empfang wurden wir vom Bürgermeister sowie weiteren Verantwortlichen herzlich begrüßt. Gemeinsam aßen wir zu Abend und hörten mehrere Reden, die die Bedeutung des deutsch-japanischen Austauschs hervorhoben.
Video erstellt von Ayamachi

Wimpelübergabe mit dem Bürgermeister von Aya
Der darauffolgende Tag führte uns an eine japanische Oberschule. Dort bereiteten wir zunächst in einem Kochkurs gemeinsam typisch japanische Gerichte wie Gyoza und Sushi zu und konnten diese anschließend probieren. Danach wechselten wir in die Sporthalle und nahmen an einem Karate-Training teil. Das Training war zwar anstrengend, machte aber allen großen Spaß und vermittelte uns gleichzeitig viel über die Traditionen und Werte dieser Sportart. Am Nachmittag wurden wir schließlich von unseren Gastfamilien abgeholt. Obwohl uns zunächst nur wenig gemeinsame Zeit blieb, wurden wir überall herzlich aufgenommen. Viele gingen gemeinsam essen oder shoppen, während einige außerdem das große Feuerwerk mit der beeindruckenden Drohnenshow in Miyazaki erleben konnten.

An unserem letzten Tag in Miyazaki besuchten wir zunächst die Honjo-Oberschule, wo wir uns im Rahmen einer Diskussion mit japanischen Schülerinnen und Schülern austauschten. Anschließend konnten wir beim Sportaustausch das traditionelle Blasrohrschießen ausprobieren. Danach besuchten wir das Mukaimachi Ennichi ein traditionelles japanisches Sommerfest mit zahlreichen Verkaufsständen, an denen es typische Speisen, Getränke und kleine Spiele gab. Ein besonderes Highlight war der farbenfrohe Festumzug, bei dem viele Menschen in traditionellen japanischen Gewändern durch die Straßen zogen. Besonders beeindruckend war außerdem eine kunstvoll gestaltete Löwen- bzw. Drachenfigur, die Teil des Umzugs war und eine lange Tradition in Japan hat. Ebenso konnten wir beobachten, wie mehrere Kinder auf einem festlich geschmückten Wagen an einer traditionellen Zeremonie teilnahmen, während dieser von den Erwachsenen bewegt wurde. Dadurch erhielten wir einen authentischen Einblick in die japanische Festkultur und konnten die gelebten Traditionen hautnah miterleben. Am Abend wurden wir schließlich von unseren zweiten Gastfamilien abgeholt. Jede Familie gestaltete den Abend anders, sodass wir noch einmal den japanischen Alltag erleben, viele neue Gerichte probieren und weitere Einblicke in die Kultur gewinnen konnten.

Am nächsten Morgen hieß es schließlich Abschied nehmen. Bevor wir Miyazaki verließen, bemalten wir gemeinsam traditionelle japanische Spielzeuge und konnten so noch ein letztes Mal selbst ein Stück japanischer Kultur kreativ erleben. Anschließend verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und machten uns mit vielen neuen Freundschaften, unvergesslichen Erinnerungen und zahlreichen neuen Erfahrungen im Gepäck auf den Weg zu unserer nächsten Station: Kagoshima.

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Erste Tage in Japan – unser Austausch geht weiter
Nach der langen Anreise und den ersten Eindrücken in Tokio stand nun der offizielle Teil unseres Austauschs an: der Empfang durch unsere japanischen Gastgeber. Geprägt von der langen Reise und wenig Schlaf waren wir an diesem Morgen zwar ziemlich müde, doch die außerordentliche Gastfreundschaft der japanischen Delegation ließ uns das schnell vergessen. Nach der Empfangszeremonie und einem Vortrag folgte am Nachmittag eine Diskussion zum Jahresthema, bei der es um die Zukunft des Sports ging. Im Austausch mit der japanischen Delegation konnten wir dabei viele Gemeinsamkeiten, aber auch spannende Unterschiede zwischen dem deutschen und dem japanischen Sportsystem kennenlernen. Im Anschluss ging es gemeinsam mit den Japanern noch zum Shibuya Crossing, wo wir uns von ihnen verabschiedeten und gemeinsam zu Abend aßen.

Der darauffolgende Tag war für uns als Schachjugend dann ein echtes Highlight, denn er stand ganz im Zeichen der freien Erkundung Tokios. Nach dem Frühstück um 8 Uhr hatten wir gemeinsam mit unserer Dolmetscherin viel Zeit zur freien Verfügung und konnten den Tag selbst gestalten. Wir besuchten den Meiji-Schrein, wo wir einiges über japanische Traditionen lernten, besichtigten anschließend eine Sumo-Arena und stärkten uns dort mit köstlichem Ramen. Danach ging es weiter ins Edo-Tokyo-Museum, das uns spannende Einblicke in die japanische Geschichte gab, sowie zu einem buddhistischen Tempel. Zurück im Hotel besprachen wir noch das weitere Programm, bevor wir den Abend gemeinsam bei einem Essen in Tokio ausklingen ließen. Dieser selbst gestaltete Tag war für uns mit Abstand einer der schönsten des bisherigen Austauschs.

Am Morgen des 30. Juli hieß es dann Abschied nehmen: Nach dem Frühstück und dem Check-out ging es gruppenweise vom bisherigen Unterkunft weiter zum Flughafen, von wo aus wir gemeinsam als Gruppe nach Miyazaki flogen.
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Auf dem Weg nach Japan – die ersten Tage unseres Austauschs
Nach langer Vorfreude war es endlich so weit: Unsere Schachjugend machte sich auf den Weg nach Frankfurt, um von dort gemeinsam mit der gesamten deutschen Sportjugend-Delegation nach Japan aufzubrechen. Per Auto und Zug ging es zum Treffpunkt, wo wir einchecken und uns einen ersten Überblick über die kommenden Tage verschaffen konnten. Bevor es überhaupt nach Japan ging, stand ein spannender Programmpunkt an: das Kennenlernen der anderen deutschen Gruppen, die gemeinsam mit uns die Reise antreten sollten. Die gesamte Sportjugend-Gruppe zeigte sich von Anfang an unglaublich freundlich und offen, sodass wir schon nach kurzer Zeit ins Gespräch kamen und erste Kontakte knüpfen konnten. Nach der Begrüßung und einem gemeinsamen Essen blieb Zeit zur freien Verfügung, bevor wir uns in drei Workshops aufteilten – zu den Themen Social Media, interkulturelles Lernen sowie einem Gespräch mit ehemaligen Austauschteilnehmenden – und den Abend mit Kennenlernspielen in der Halle ausklingen ließen – ein gelungener Start, der die Stimmung für die kommenden Tage gesetzt hat.

Der zweite Tag begann früh und ungewohnt: mit japanischer Morgengymnastik nach typisch japanischem Radio-Programm, gefolgt von einer Sprachanimation, die uns spielerisch an erste japanische Wörter heranführte. Nach dem Frühstück ging es inhaltlich weiter – in zehn verschiedenen Gruppen setzten wir uns in Workshops mit unterschiedlichen Themen zur aktuellen Situation in Japan auseinander und bekamen so schon vor der Abreise einen tieferen Einblick in das Land, das wir bald besuchen würden. Die Ergebnisse dieser zehn Workshops wurden anschließend allen vorgestellt – und das auf durchweg kreative und unterhaltsame Weise. Ob als kleines Schauspiel, in Form einer nachgestellten Tagesschau, mit Bildern oder als Schätzspiel: Die Vielfalt der Vorstellungsweisen sorgte für viele Lacher und zeigte, wie viel Witz und Kreativität in den Gruppen steckt. Danach ging es zu den Sport-Workshops am Nachmittag – einem echten Highlight des Tages. Hier gab es verschiedene Angebote, von denen unsere Schachjugend vor allem Spikeball und Gewichtheben ausprobierte – mit jeder Menge Spaß und guter Laune. Es war schön zu sehen, wie schnell man über den Sport auch abseits des Schachbretts zusammenwächst. Am Abend folgte dann ein weiterer Höhepunkt: die Gruppenpräsentationen der einzelnen dsj-Gruppen, die diese bereits im Vorfeld vorbereitet hatten. Hier zeigten die Gruppen vor allem typisch deutsche Beiträge – von Tänzen über kleine Theaterspiele bis hin zu Vorführungen verschiedener Sportarten. Gedacht sind diese Präsentationen dafür, später in Japan unseren dortigen Gastgebern einen unterhaltsamen Einblick in die deutsche Kultur zu geben – an diesem Abend wurden sie zunächst untereinander vorgestellt und geprobt.
Früh am dritten Tag hieß es dann: Koffer packen und los! Nach einem zügigen Frühstück ging es mit dem Zug zum Flughafen, von wo aus unser Flug pünktlich startete. Über Abu Dhabi, wo ein mehrstündiger Zwischenstopp anstand, führte die Reise weiter nach Japan. Nach den obligatorischen Kontrollen bei der Ankunft und einer weiteren Fahrt nach Tokio – gestärkt mit Sandwiches und Reis – erreichten wir schließlich unser Hotel, wo uns eine erste Orientierung erwartete. In der anschließenden Freizeit nutzte ein großer Teil unserer Schachjugend die Gelegenheit, gemeinsam die Stadt zu erkunden: Ein Besuch in einem lokalen Shop und der weltberühmten Shibuya Crossing standen auf dem Programm – ein aufregender erster Eindruck von Tokio, bei dem die Vorfreude auf die kommenden Wochen spürbar war.

Dritte gewinnt ebenfalls
Auch die 3. Mannschaft schloss die Saison mit einem Erfolg ab. In der letzten Runde reiste man nach Raesfeld. Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten und es entwickelte sich ein recht ausgeglichener Kampf, jedoch mit dem besseren Ende für die Heidener. Dafür sorgte Ersatzspieler Niklas Franzen, der sich schon früh Materialvorteil erspielte und diesen auch bald verwertete. Manfred, Gerd, Jupp und Martin kamen hingegen zu recht schnellen Remisen.
Michael hatte einen zumindest optischen Stellungsvorteil, der Durchbruch gelang jedoch nicht. Sebastian eroberte eine Figur, musste aber zunächst seine Figuren koordinieren. Niklas dagegen musste einen Einschlag auf f7 hinnehmen, fing sich jedoch zunächst wieder. Dann allerdings holte der Gegner zum zweiten Schlag aus, so dass Niklas die Segel streichen musste.
Sebastian hatte derweil alle Figuren auf den gegnerischen König gerichtet und gewann schließlich die Dame, worauf der Gegner aufgab. Damit war der Kampf entschieden, und Michael, dessen Stellung etwas verflacht war, einigte sich mit dem Gegner bei beidseitig knapper Bedenkzeit auf Remis. Endstand also 4,5:3,5, ein im Vorhinein nicht unbedingt zu erwartender Mannschaftssieg.
Damit beendet Heiden III die Saison auf dem 7. Platz. Mit dem Abstieg hatte das Team nie etwas zu tun, insofern kann man damit durchaus zufrieden sein.

