• 28. Februar 2026

Endlich Zählbares für Heiden

Am 6. Spieltag der Bezirksoberliga hatte die Zweite Rheine II und die Dritte Saerbeck II zu Gast. Es entwickelten sich zwei spannende Mannschaftskämpfe, die gegen 20 Uhr ihr Ende fanden.

Beim Spiel der Zweiten waren die ersten Blicke auf die Partie von Daniel gerichtet. Hier „blitzte“ sein Gegner seine Figuren immer weiter in den Angriff.

Die erste beendete Partie war dann allerdings etwas überraschend die von Thomas. In einem gleichfarbigen Läufer Endspiel zeigte Thomas sehr gute Technik und zwang seinen Gegner schließlich zur Aufgabe.

Als nächstes einigte sich dann Sebastian, ebenfalls bereits im Endspiel und mit leicht positionellen Vorteilen, mit seinem Gegner auf Remis.

In der Zwischenzeit hatte Dirk und Tobias materielle Vorteile erreicht und auch Daniel hatte den Angriff abgewehrt. Dies nahmen Alexander und Frank zum Anlass, ihren Gegnern Remis zu bieten. (Frank konnte sich nicht erinnern, wann er dies zum letzten Mal in einem Mannschaftskampf getan hatte). Sein Gegner nahm das Gebot an, allerdings stellten beide unmittelbar nach dem Hände Schütteln fest, dass Franks letzter Zug mehr als nur ungenau war. Alexanders Gegner spielte noch kurz weiter, um sich dann doch mit Alexander auf die Punkteteilung zu einigen.

Danach beendete Tobias seine Partie siegreich. Er hatte die ganze Partie bestimmt und mit seinen Springern gewildert. So ergab sich u. a. nach Springergabeln, nach denen er beide Türme erobert hatte, folgende Stellung. Tobias seine beiden Springer standen auf a8 und h8.

Als nächstes endete dann wohl die „zuschauerfreundlichste Partie.“ Dies war die von Daniel. Sein Gegner spielte wie erwähnt voll auf Angriff. Doch Daniel konterte und gewann eine Figur, die er dann allerdings wieder verlor. Danach war die Stellung erneut sehr unübersichtlich und schließlich gelang es Daniels Gegner dann doch, seinen Angriff erfolgreich abzuschließen..

„Es steht 3,5 zu 3,5“, so Franks Kommentar zu Dirk, der als letztes spielte. Dirk lächelnde Antwort: „Danke für den Hinwies“. Dirk hatte immer noch eine Figur mehr und auch die aktivere Stellung. Dirk ließ nichts mehr anbrennen und gewann souverän und sorgte somit für den Sieg.

Am Ende hieß es also 4,5 zu 3,5 für Heiden.

Beim Mannschaftskampf der Dritten war Heiden direkt in Führung, da Gerd kampflos gewann.

Zu einzelnen Spielen kann der Autor dieses Artikels nur wenig schreiben, da er diese nur wenig verfolgen konnte.

Martin hatte seine russische Eröffnung gewohnt sicher aufs Brett bekommen. In ausgeglichener Stellung einigte er sich mit seinem Gegner auf Remis.

Ebenfalls Remis endete die Partie von Michael W.

Ralf Buchner musste sich hingegen seinem Gegner geschlagen geben.

Weiterhin sehr erfolgreich ist Jupp in dieser Saison. So nutzte er auch heute seine ganze Routine, um am Ende erneut einen vollen Punkt einzusammeln.

Somit stand es 3 zu 2 für Heiden. In den letzten drei Partien wurde lang und hart gerungen.

Sebastian war im Mittelspiel einer Springergabel zum „Opfer“ gefallen. Er wehrte sich aber sehr, sehr lange, bis sein Gegner dann aber doch einen Bauern „durchzog“ und mit der Dame dann Matt setzte.

Adrian spielte gegen einen Heidener. Kein Scherz, denn mit Jochen spielte auf Seiten von Saerbeck, ein Heidener Schachmitglied. Doch Jochen machte keine Anstalten, seinem „Heimatverein“ Gastgeschenke zu geben. Er und Adrian lieferten sich einen tollen Fight. Am Ende hatte Adrian die klar aktiveren Figuren und damit gelang es ihm, seinen Zentrumsbauern vorrücken zu lassen, was schließlich zum Sieg führte.

Als letztes stemmte sich Michel gegen die drohende Niederlage. Nachdem er einen Springerzug ins Zentrum nicht gesehen hatte, wurde es zunehmend schwerer und ein Bauern kostete es auch noch. Michael versuchte alles, doch sein Gegner behielt den Überblick und setzte seinen Springer dann am Ende nochmals erfolgreich ein, so dass Micheal die „Segel“ streichen musste.

Somit hieß es am Ende 4 zu 4.

Und in der nächsten Woche kommt dann die Erste aus Saerbeck, um gegen unsere Erste zu spielen.

  • 23. Februar 2026

Tag der Vereine

Am 14-03.26 findet der Tag der Vereine in der Mehrzweckhalle statt.
Auch der Schachverein Heiden wird daran teilnehmen.
Die erste Abstimmung was gemacht werden soll, findet am Mittwoch den 25.02.26 um 19 Uhr in den Vereinsräumen statt.
Jeder der Zeit hat und unterstützen kann / will ist herzlich eingeladen.

  • 23. Februar 2026

Blitzturnier

Am kommenden Freitag findet das nächste Blitzturnier statt. Bedenkzeit 3 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug.
Startgeld wird nicht erhoben.
Start um 20.30 Uhr in den Vereinsräumen Alle sind herzlich eingeladen.

  • 16. Februar 2026

Ergebnisse 5. Runde Heidener Volksbank Open

Ergebnisse der 5. Runde:

Paarungen der 6. Runde:

Tabelle nach der 5. Runde:

Ergebnisse und Tabelle auf svmuensterland.de

  • 09. Februar 2026

Niederlagenserie für Heiden hält an!

Viererpokal plus 5 Mannschaftskämpfe ergeben bittere 6 Niederlagen im Jahr 2026 für die Heidener Mannschaften.


Die Erste reiste zum Nachbarschaftsduell nach Raesfeld. Begonnen hatte der Tag damit, dass Alfred sehr kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel. Erfreulicherweise sprang Sebastian ein, der somit zu seinem ersten Einsatz in der Ersten kam. Kurioserweise spielte er gegen den gleichen Gegner wie vor zwei Wochen beim Spiel der Zweiten an gleicher Stelle, diesmal nur mit vertauschten Farben. Auch diesmal endete die Partie Remis. Sebastian spielte mit Schwarz und sein Gegner wählte die Oran Utan Eröffnung. „Das war für mich der unangenehmste Aufbau dagegen“, so sein Gegner nach dem Kampf, der im Mittelspiel nach dem Bauernvorstoß e4 die Imitative an Sebastian abgeben musste.

Ebenfalls Remis einigte sich Stefan schon früh mit seinem Gegner auf die Punkteteilung.

Niklas war sehr gut aus der Eröffnung gekommen, doch nach einer kleinen Ungenauigkeit hatte er einen sehr unglücklich stehen weißen Läufer. Sein Gegner nutzte dies geschickt aus und gewann so die Partie.

Eine recht wilde Partie spielte Gerd. Bei entgegengesetzten Rochaden entwickelte sich ein scharfer Kampf, wo es zunächst danach aussah, als würde sein Gegner den entscheidenden Angriff starten können, doch Gerd agierte geschickt, konterte seinen Gegner aus und setzte dann selbst zum siegreiche n Angriff an.

Jonas hatte sich eine schöne Stellung erarbeitet, was ihm aber viel Zeit kostete, was der Blick auf die Uhr verriet. Ein Bauern Vorstoß von Jonas führe dann dazu, dass sein Gegner in Vorteil gelang und dann sicher die Partie gewann.

Die Partie am Spitzenbrett war ähnlich wie die von Gerd geprägt durch die entgegengesetzten Rochaden, wobei es lange Zeit danach aussah, als würde „nur“ Hendrik im Angriffsmodus sein. Doch sein Gegner schaffte es, sich der Klammerung zu entziehen und so entstand ein Showdown bzw. hätte entstehen können, denn zum Leidwesen der Zuschauer einigten sich beide auf Remis. Eine Fortsetzung der Partie wäre sehr spannend gewesen.

Hermann hatte eine sehr ausgeglichene Stellung gegen seinen Kontrahenten. Beim Übergang ins Endspiel griff Hermann dann fehl und hatte plötzlich eine Qualität weniger. Diesen Vorteil ließ sich sein Gegner dann nicht mehr nehmen und Hermann musste sich geschlagen geben.

Nach diesen 7 Spielen stand die Niederlage somit fest, was aber Andreas nicht daran hinderte, seine Partie fortzusetzen. Er gatte einen Bauern mehr und ließ sich diesen Vorteil auch nicht nehmen, auch wenn es bis zum Gewinn noch eine Stunde dauerte. Nach der Partie gab es dann noch Diskussionen, ob Andreas abschließender Bauernvorstoß a3 die Gewinnvariante war, wie von Andreas vermutet. („auch wenn das der langsamere Weg war, da war ich mir sicher“) oder bei genauen Spiel die Rems Variante. Einige Zuschauer bevorzugten den Bauern Vorstoß b3. Andreas wird es bestimmt direkt zu Hause mit der Engine gecheckt haben.

Die Erste verliert somit mit 15 zu 17 (3,5 zu 4,5)

Eine Woche zuvor hatte auch die Vierte ihr Lokalderby verloren, allerdings gegen Reken, die im Spitzenspiel und letzten Spiel der Hauptrunde nur zu Viert antraten. Somit gewann Alois und Fabio kampflos.

Es entwickelte sich ein super spannendes Spiel gegen die von den Wertungszahlen stärken Rekener.

Als erstes musste sich Tim geschlagen geben. Sein Gegner spielte einen richtig schönen Angriff und krönte die Partie mit einem sehenswerten Matt.

Mannschaftsführer Mick gewann eine Qualität. Der gegnerische Läufer und Springer harmonierten aber perfekt, so dass Mick das zweite Remis Gebot seines Gegner annahm, zumal Reiner eine vorteilhafte Stellung zu haben schien.

Reiner spielte eine wunderschöne Partie. Der Autor dieses Berichts hat schon viele Partien gesehen, aber so sehenswerte Angriffspartie ist dann schon eine Ausnahme. Königsangriff, Figurenopfer, Zeitnot, irre. Und Reiner fand die gewinnbringende Kombination. Doch sein Gegner fand die hartnäckigste Verteidigung. Bedauerlicherweise fand Reiner den vorletzten Zug der Kombination dann nicht, womit die Partie dann weiterging. Reiner war etwas gefrustet, so dass ihm in Zeitnot gar nicht bewusst war, dass er materiell sogar noch leicht in Vorteil war. Er verlor dann etwas die Übersicht und stellte dann entscheidend Material ein.

Durch diese Niederlage war der Mannschaftskampf quasi entschieden, denn Georg stand zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Rücken zur Wand. Sein Gegner hatte Georg auf der offenen g-Linie mächtig unter Druck gesetzt. Doch Georg verteidigte sich sehr geschickt. Nachdem die Partie immer mehr ins Gleichgewicht gekommen war, bot Georg Remis an. Doch wie man schon häufig gesehen hat, stellte er genau mit diesem Zug einen Bauern ein, was sein Gegner dann auch gewinnbringend ausnutzte.

Somit stand die knappe 2,5 zu 3,5 Niederlage fest. Sehr ärgerlich, weil man dadurch zum einen den Spitzenplatz an Reken verlor und zum anderen auch für die anschließenden Playoff Spiele nun mit 0 anstatt mit 2 Punkten startet. Dennoch ist dieser zweite Platz ein toller Erfolg

  • 25. Januar 2026

Die Zweite nutzt ihre Chancen nicht!!!

Perfekter Start für die Zweite am 5. Spieltag der Bezirksoberliga beim Auswärtsspiel gegen Raesfeld/Erle III.

Tobias gewann bereits sehr früh seine Partie. Er nutzte die Schwächen der weißen Felder und den noch zentral stehenden König konsequent aus.

Auch Nils und Daniel erwischten einen perfekten Start. Daniel eroberte in der Eröffnung 3 Bauern und Nils baute seine bessere Stellung sowohl positionell als auch materiell aus. Auch Markus hatte mit den weißen Figuren von Beginn an die Initiative und die halb offene c Linie für sich.

Doch zunächst endeten die Partien der beiden Brüder Sebastian und Alexander (bei ihrem persönlichen Heimspiel). Während Alexander sich seinen Gegner geschlagen geben musste, nachdem er einen entscheidenden Bauern verlor und sein Gegner direkt ins gewonnene Endspiel abwickelte, einigte sich Sebastian mit seinem Gegner auf Remis. Beim Blick auf die Schlussstellung waren die Anwesenden fast „traurig“, dass die Partie beendet wurde, denn eine sehr scharfe Stellung war entstanden mit entgegengesetzten Rochaden und Angriff auf den jeweiligen König.

Dann folgte der erste Rückschlag. Daniel verpasste es b5 zu spielen, um seinen Läufer zu befreien. Sein Gegner nutzte dies aus und griff mit Springer in Verbindung mit den Türmen und der Dame auf den schwachen schwarzen Feldern an, gewann eine Qualität und kurz darauf die Partie..

Nun dauerte es lang, bis die nächsten Partien endeten. Nils, der dankenswerter als Ersatz eingesprungen war, hatte wie erwähnt zwischenzeitlich ein sehr vorteilhafte Stellung erreicht hatte, griff dann fehl und nun geriet die Partie zunehmend ins Gleichgewicht und die Punkteteilung war die Folge.

Vorentscheidend war dann die Partie von Frank. Er hatte lange Zeit eine sehr angehnehme Stellung. Bedauerlicherweise hatte er zwei Pläne im Kopf, Königsangriff mit Vorstoß der Königsbauern oder das Ausnutzen der halboffenen c-Linie. Er hielt sich beides offen, spielte dadurch aber zu passiv und keine der beiden Pläne führte er wirklich aus. Daher befreite sich sein Gegner und schaffte es sogar, selbst aktiv zu spielen und die Verwicklungen auf der c-Linie führen dann zur Entscheidung und Frank musste sich geschlagen geben.

Somit stand es 4-2 für Raesfeld. Zeitgleich deutete sich auch bei der Partie von Dirk die Entscheidung an. Sein Gegner, der, kein Scherz, vor der Partie zunächst vom Hausmeister aus der verschlossenen Toilette befreit werden musste, spielte eine sehr saubere Partie. Dirk eroberte zwar einen Bauern, doch die Folge war ein sehr beherzter Königsangriff, der schließlich auch zum Erfolg führte.

Der Mannschaftskampf war nun für Raesfeld entschieden. Das hinderte Markus aber nicht daran, seine Partie weiter zu spielen. Er hatte einen Mehrbauern und lehnte daher das Remis Gebot ab und spielte noch über eine Stunde weiter. Schließlich gelang ihm der entscheidende Bauernvorstoß b5, woraufhin sein Gegner aufgab. Interessanterweise war die Stellung auch klar gewonnen, allerdings zeigte die Analyse, dass dazu Markus das „Schach a6“ hätte auch noch finden müssen.

Am Ende hieß es also 5 zu 3 für Raesfeld nach einem Nachmittag der verpassten Möglichkeiten.