• 31. Juli 2026

Erste Tage in Japan – unser Austausch geht weiter

Nach der langen Anreise und den ersten Eindrücken in Tokio stand nun der offizielle Teil unseres Austauschs an: der Empfang durch unsere japanischen Gastgeber. Geprägt von der langen Reise und wenig Schlaf waren wir an diesem Morgen zwar ziemlich müde, doch die außerordentliche Gastfreundschaft der japanischen Delegation ließ uns das schnell vergessen. Nach der Empfangszeremonie und einem Vortrag folgte am Nachmittag eine Diskussion zum Jahresthema, bei der es um die Zukunft des Sports ging. Im Austausch mit der japanischen Delegation konnten wir dabei viele Gemeinsamkeiten, aber auch spannende Unterschiede zwischen dem deutschen und dem japanischen Sportsystem kennenlernen. Im Anschluss ging es gemeinsam mit den Japanern noch zum Shibuya Crossing, wo wir uns von ihnen verabschiedeten und gemeinsam zu Abend aßen.

Der darauffolgende Tag war für uns als Schachjugend dann ein echtes Highlight, denn er stand ganz im Zeichen der freien Erkundung Tokios. Nach dem Frühstück um 8 Uhr hatten wir gemeinsam mit unserer Dolmetscherin viel Zeit zur freien Verfügung und konnten den Tag selbst gestalten. Wir besuchten den Meiji-Schrein, wo wir einiges über japanische Traditionen lernten, besichtigten anschließend eine Sumo-Arena und stärkten uns dort mit köstlichem Ramen. Danach ging es weiter ins Edo-Tokyo-Museum, das uns spannende Einblicke in die japanische Geschichte gab, sowie zu einem buddhistischen Tempel. Zurück im Hotel besprachen wir noch das weitere Programm, bevor wir den Abend gemeinsam bei einem Essen in Tokio ausklingen ließen. Dieser selbst gestaltete Tag war für uns mit Abstand einer der schönsten des bisherigen Austauschs.

Am Morgen des 30. Juli hieß es dann Abschied nehmen: Nach dem Frühstück und dem Check-out ging es gruppenweise vom bisherigen Unterkunft weiter zum Flughafen, von wo aus wir gemeinsam als Gruppe nach Miyazaki flogen.

Wir freuen uns, euch bald mehr aus Japan berichten zu können!

  • 28. Juli 2026

Auf dem Weg nach Japan – die ersten Tage unseres Austauschs

Nach langer Vorfreude war es endlich so weit: Unsere Schachjugend machte sich auf den Weg nach Frankfurt, um von dort gemeinsam mit der gesamten deutschen Sportjugend-Delegation nach Japan aufzubrechen. Per Auto und Zug ging es zum Treffpunkt, wo wir einchecken und uns einen ersten Überblick über die kommenden Tage verschaffen konnten. Bevor es überhaupt nach Japan ging, stand ein spannender Programmpunkt an: das Kennenlernen der anderen deutschen Gruppen, die gemeinsam mit uns die Reise antreten sollten. Die gesamte Sportjugend-Gruppe zeigte sich von Anfang an unglaublich freundlich und offen, sodass wir schon nach kurzer Zeit ins Gespräch kamen und erste Kontakte knüpfen konnten. Nach der Begrüßung und einem gemeinsamen Essen blieb Zeit zur freien Verfügung, bevor wir uns in drei Workshops aufteilten – zu den Themen Social Media, interkulturelles Lernen sowie einem Gespräch mit ehemaligen Austauschteilnehmenden – und den Abend mit Kennenlernspielen in der Halle ausklingen ließen – ein gelungener Start, der die Stimmung für die kommenden Tage gesetzt hat.

Der zweite Tag begann früh und ungewohnt: mit japanischer Morgengymnastik nach typisch japanischem Radio-Programm, gefolgt von einer Sprachanimation, die uns spielerisch an erste japanische Wörter heranführte. Nach dem Frühstück ging es inhaltlich weiter – in zehn verschiedenen Gruppen setzten wir uns in Workshops mit unterschiedlichen Themen zur aktuellen Situation in Japan auseinander und bekamen so schon vor der Abreise einen tieferen Einblick in das Land, das wir bald besuchen würden. Die Ergebnisse dieser zehn Workshops wurden anschließend allen vorgestellt – und das auf durchweg kreative und unterhaltsame Weise. Ob als kleines Schauspiel, in Form einer nachgestellten Tagesschau, mit Bildern oder als Schätzspiel: Die Vielfalt der Vorstellungsweisen sorgte für viele Lacher und zeigte, wie viel Witz und Kreativität in den Gruppen steckt. Danach ging es zu den Sport-Workshops am Nachmittag – einem echten Highlight des Tages. Hier gab es verschiedene Angebote, von denen unsere Schachjugend vor allem Spikeball und Gewichtheben ausprobierte – mit jeder Menge Spaß und guter Laune. Es war schön zu sehen, wie schnell man über den Sport auch abseits des Schachbretts zusammenwächst. Am Abend folgte dann ein weiterer Höhepunkt: die Gruppenpräsentationen der einzelnen dsj-Gruppen, die diese bereits im Vorfeld vorbereitet hatten. Hier zeigten die Gruppen vor allem typisch deutsche Beiträge – von Tänzen über kleine Theaterspiele bis hin zu Vorführungen verschiedener Sportarten. Gedacht sind diese Präsentationen dafür, später in Japan unseren dortigen Gastgebern einen unterhaltsamen Einblick in die deutsche Kultur zu geben – an diesem Abend wurden sie zunächst untereinander vorgestellt und geprobt.

Früh am dritten Tag hieß es dann: Koffer packen und los! Nach einem zügigen Frühstück ging es mit dem Zug zum Flughafen, von wo aus unser Flug pünktlich startete. Über Abu Dhabi, wo ein mehrstündiger Zwischenstopp anstand, führte die Reise weiter nach Japan. Nach den obligatorischen Kontrollen bei der Ankunft und einer weiteren Fahrt nach Tokio – gestärkt mit Sandwiches und Reis – erreichten wir schließlich unser Hotel, wo uns eine erste Orientierung erwartete. In der anschließenden Freizeit nutzte ein großer Teil unserer Schachjugend die Gelegenheit, gemeinsam die Stadt zu erkunden: Ein Besuch in einem lokalen Shop und der weltberühmten Shibuya Crossing standen auf dem Programm – ein aufregender erster Eindruck von Tokio, bei dem die Vorfreude auf die kommenden Wochen spürbar war.

  • 01. Juni 2026

Dritte gewinnt ebenfalls

Auch die 3. Mannschaft schloss die Saison mit einem Erfolg ab. In der letzten Runde reiste man nach Raesfeld. Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten und es entwickelte sich ein recht ausgeglichener Kampf, jedoch mit dem besseren Ende für die Heidener. Dafür sorgte Ersatzspieler Niklas Franzen, der sich schon früh Materialvorteil erspielte und diesen auch bald verwertete. Manfred, Gerd, Jupp und Martin kamen hingegen zu recht schnellen Remisen.

Michael hatte einen zumindest optischen Stellungsvorteil, der Durchbruch gelang jedoch nicht. Sebastian eroberte eine Figur, musste aber zunächst seine Figuren koordinieren. Niklas dagegen musste einen Einschlag auf f7 hinnehmen, fing sich jedoch zunächst wieder. Dann allerdings holte der Gegner zum zweiten Schlag aus, so dass Niklas die Segel streichen musste.

Sebastian hatte derweil alle Figuren auf den gegnerischen König gerichtet und gewann schließlich die Dame, worauf der Gegner aufgab. Damit war der Kampf entschieden, und Michael, dessen Stellung etwas verflacht war, einigte sich mit dem Gegner bei beidseitig knapper Bedenkzeit auf Remis. Endstand also 4,5:3,5, ein im Vorhinein nicht unbedingt zu erwartender Mannschaftssieg.

Damit beendet Heiden III die Saison auf dem 7. Platz. Mit dem Abstieg hatte das Team nie etwas zu tun, insofern kann man damit durchaus zufrieden sein.

  • 30. Mai 2026

Heiden II mit Sieg zum Abschluss!!

Am letzten Spieltag der Bezirksoberliga ging es für die Zweite zur zweiten Mannschaft nach Stadtlohn.

Und es folgte ein recht kurzer Kampf, der nach knapp 3,5 Stunden mit einem klaren 5,5 zu 2,5 Sieg für Heiden endete.

Krankheitsbedingt mussten die Stadtlohner kurzfristig das Brett 2 freilassen, so dass Norbert kampflos gewann.

Bereits in der Eröffnung schlug „Mister Taktik“ zu. Tobias überraschte seinen Gegner (kleine Randnotiz, bereits zum zweiten Mal in dieser Saison mit der gleichen Variante) und gewann einen Bauern. Wenig später gewann er dann noch mehr Material und so die Partie.

Dann folgte ein kurzer Dämpfer, denn Alexander musste sich geschlagen geben. Nach einer Ungenauigkeit Alexanders konnte sein Gegner einen wunderschönen Angriff starten. Er fesselte Figuren, verhinderte Alexanders Rochade und stellte viele Drohungen auf, die dann schließlich auch zum Erfolg führten.

Das 3 zu 1 gelang dann Thomas, der zunächst in der Eröffnung fehlgriff und einen Bauern einstellte. Er ließ sich aber nichts anmerken und spielte konzentriert weiter. Und fast „wie vorhergesehen“ schaffte es Thomas, die Figurenkonstellation so zu verschachteln, dass sein Gegner etwas die Übersicht verlor und Thomas so entscheiden Material gewann.

Dirk einigte sich dann mit seinem Gegner auf Remis. In ausgeglichener Stellung hatte er erst noch abgelehnt, um zwei Züge später doch durch Zugwiederholung ins Remis einzuwilligen.

Den entscheidenden Punkt zum Sieg besorgte Sebastian. Sein Gegner spielte druckvoll, „übertrieb“ es aber etwas, so dass er sich mit seinen Figuren verzettelte bzw. Sebastian verteidigte sich sehr gekonnt, so dass er schließlich eine Figur gewann und somit auch die Partie.

Fast zeitgleich erhielt Frank ein Remis Gebot. Er hatte sich eigentlich fest vorgenommen, die Partie zu gewinnen, hatte auch eine recht angenehme Stellung. Doch sein Gegner hatte auch d5 einen unvertreibbaren Springer, womit er den „e Freibauern“ kompensieren konnte. Nach kurzer Überlegung nahm Frank daher an.

Als letztes spielte Markus und dieser spielte die Partie des Tages. Er hatte einen wunderschönen Königsangriff initiiert. Und Markus hatte viele schöne Ideen und schnürte seinen Gegner immer weiter ein. Ein zehnzügiges Matt „übersah“ Markus. Er opferte und alles sah sehr gut aus. Doch bedauerlicherweise fand Markus dann eine Abwicklung, die es seinem Gegner ermöglichte, sich doch noch zu verteidigen. Nun hatte Markus einen ganzen Turm weniger, doch die Stellung war immer noch nicht ganz einfach und so schaffte es Markus dennoch, weiterhin den Druck derart hochzuhalten, so dass sein Gegner sich schließlich nicht anderes zu helfen wusste als den Turm zurückzugeben. Es entstand eine ungleichfarbiges Läufer Endspiel und durch das „Vorrücken des falschen Königsbauern“ war die Partie direkt Remis.

Durch diesen Sieg beendet die Zweite die Bezirksoberliga auf den 4. Platz.

Zusammenfassung und Kuriositäten der Saison:

  1. Das Ziel, um den Aufstieg zu spielen wurde klar verfehlt. Allerdings wäre dies sehr gut möglich gewesen. Denn die drei Niederlagen waren zum Teil mehr als unglücklich, vor allem die Auftaktniederlage gegen die eigene Dritte, und fast noch mehr die Niederlage gegen Raesfeld.
  2. Es herrschte wieder ein toller Mannschaftsgeist. Alle 9 Stammspieler waren hochmotiviert und extrem zuverlässig. Zweimal „hätte man zu Neunt antreten können und es wurde nur ein (!!) Ersatzspieler benötigt, danke Niels nochmal dafür.
  3. Topscorer waren Tobias mit 7 aus 8 und Thomas mit 6,5 Punkten aus 8 Partien.
  4. Lehre der Saison erster Teil: „Nicht im WC einschließen“, denn sonst kommt man nicht mehr raus, so geschehen beim Mannschaftskampf in Raesfeld, als der Hausmeister zu Hilfe eilen musste.
  5. Lehre der Saison zweiter Teil: Immer drauf achten, am „richtigen Brett zu sitzen.“ Beim Kampf gegen Reckenfeld stellten alle Beteiligten erst nach 1,5 Stunden fest, dass Thomas und Daniel die Bretter vertauscht hatten. Heiden gab beide Bretter kampflos ab, gewann aber trotzdem.

Abschließend noch ein Dank an unsere Fahrer, vor allem an Dirks Assistenten/innen und an Bianca Föing und auch an unsere treuen Fans, vor allem Werner, aber auch Alfred und einige andere.

  • 29. Mai 2026

Blitzturnier 29.05.26

Am heuteigen Freitag um 20.30 Uhr findet ein Blitzturnier statt

  • 25. Mai 2026

Hermann Pokalsieger

Am Freitag setzte sich nach Remis in der Stundenpartie Hermann gegen Alfred in der Schnellpartie durch.